Tauschitz: Koalition streitet, statt zu reformieren

"Da weiß die Linke nicht, was die Rechte tut"

Klagenfurt (OTS) - Nicht nur in der Astronomie, auch in der Kärntner Koalitionsregierung von FPÖ und SPÖ dürfte heute der Herbst angebrochen sein, vermutet der ÖVP-Landtagsabgeordnete und JVP-Obmann Stephan Tauschitz. Statt konstruktiv für das Land und seine Bürger zu arbeiten und - wie versprochen - mit der gemeinsamen politischen Übermacht die großen Reformvorhaben engagiert anzugehen, herrsche derzeit die Devise "Jeder gegen jeden". Tauschitz: "Diese Koalition braucht keine externen Finanzexperten, sondern dringend einen Eheberater."

Nach fünf Jahren verfehlter Finanzpolitik versuche nun FPÖ-Obmann Strutz, das Budgetthema auf die SPÖ abzuschieben. Statt die Situation in gemeinsamer Anstrengung in den Griff zu bekommen, richte Strutz seinem Koalitionspartner über die Medien aus, was die SPÖ seiner Auffassung nach zu tun habe. In diesem Zerrbild einer Koalition wisse die Linke nicht, was die Rechte tue - und umgekehrt. Tauschitz: "Ich bin gespannt, wie lange sich das die namhaften SPÖ-Politiker, die mit der Linie des Vorsitzenden Ambrozy ohnedies zutiefst unglücklich sind, noch gefallen lassen."
Während Haider eine Nulllohnrunde für Landesbedienstete hinausposaune, drohe Ambrozy mit dem Platzen der Koalition, worauf Strutz den Retourgang eingelegt und Haiders Ankündigung für niedrige Gehälter außer Kraft gesetzt habe. Tauschitz: "Der Haussegen innerhalb der Koalition ist in der gleichen Schieflage wie das Landesbudget. Dieses Trauerspiel haben die Kärntnerinnen und Kärntner nicht verdient." (Schluss)

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