Basel II: Alternative Finanzierungsformen aufzeigen!

Krenn: Wirtschaftskammer muss die Klein- und Mittelbetriebe detailliert über Basel II aufklären und beraten!

Wien (OTS/RFW) - WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Matthias Krenn, stimmt Präsident Leitl, was Basel II betrifft in dem Punkt zu, dass die neuen Eigenmittelvorschriften für Kreditinstitute kein Schreckgespenst sind: "Aber es ist ein Gebot der Stunde, Österreichs Klein- und Mittelbetriebe auf die Auswirkungen von Basel II aufmerksam zu machen und sich noch mehr für eine Entschärfung der Richtlinien einzusetzen", so Krenn.

Mit der Zusicherung, dass bei einem Kreditvolumen von einer Million Euro, Unternehmer wie Privatkunden behandelt werden, gibt sich WKÖ-Vizepräsident Krenn noch nicht zufrieden: "Wir vom RFW fordern für die heimischen Unternehmer eine Ausweitung dieses Rahmens auf fünf Millionen Euro!".

Weiters setzt sich Krenn für die Abschaffung der Kreditvertragsgebühr und die Senkung der Eintragungsgebühr für hypothekarische Sicherstellungen ein: "Basel II wird kommen und für die heimischen Banken zählen die Richtlinien bereits zum Alltag. Es ist deshalb unabdingbar, durch die Erstellung eines Aktionsplanes die negativen Auswirkungen auf die KMUs so gut als möglich abzufedern."

Positiv für die heimischen Betriebe ist laut Krenn sicherlich die von der WKÖ angekündigte Basel II Roadshow in Zusammenarbeit mit der OeNB: "Diese Informationsoffensive sollte aber nicht nur die positiven Seiten hervorheben, sondern den Unternehmern wirklich aufzeigen, wie sie sich effizient auf das Rating vorbereiten können und welche alternativen Finanzierungsformen auf dem Markt sind." Auch die, mit Hilfe des RFW, umgesetzte Rechtsform der "Kleinen AG" kann den österreichischen Unternehmern - in Hinblick auf Basel II -positiv zu Gute kommen.

Von politischer Seite her sind weitere Anreize zur Eigenkapitalbildung zu schaffen. "Die KöSt-Senkung und der Halbsteuersatz für nicht entnommene Gewinne werden dabei nicht ausreichen. Die volle Abzugsfähigkeit fiktiver Zinsen für Eigenkapital und ein genereller Steuerfreibetrag für Mitarbeiterbeteiligungen wären ein politisches
Zeichen in die richtige Richtung", so Krenn abschließend. (gg)

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