SP-Vettermann: "Jugendarbeit in Wien wird laufend dem Bedarf angepasst!"

Wien (SPW-K) - "Die Jugendarbeit in Wien ist eng vernetzt, auf die Zielgruppen abgestimmt und wird laufend dem Bedarf angepasst", sagte heute der Vorsitzende des Wiener Gemeinderatsausschusses für Bildung, Jugend, Information und Sport, Gemeinderat Heinz Vettermann. "Dabei war uns immer wichtig, dass alle Projekte immer den veränderten Bedürfnissen der Jugendlichen angepasst werden."*****

Grundsätzlich gelte für alle jugendrelevanten Einrichtungen, die von der Stadt Wien finanziell unterstützt werden oder KooperationspartnerInnen der Stadt Wien sind, "dass sie in ihrer Arbeit die Diversität berücksichtigen", so Vettermann weiter. "Das heißt, die Angebote dieser Einrichtungen sind bedarfs- und stadtteilorientiert und richten sich an alle Kinder und Jugendlichen Wiens - egal welchen kulturellen/ethnischen Hintergrund diese auch haben." Da sich der Verein Echo explizit an die 2. bzw. 3. Generation als Zielgruppe wende, entspreche dies nicht der Diversitätspolitik der Stadt Wien - "daher war eine Konzeptveränderung aus Sicht der MA 13 - Landesjugendreferat sinnvoll."

Insgesamt sei die Jugendarbeit in Wien gut vernetzt, die verschiedensten Plattformen arbeiten eng zusammen: "Echo soll nun einerseits bei den medienpädagogischen Projekten der Stadt, konkret beim Bildungsnetz der Stadt Wien angedockt und damit auch für eine neue Zielgruppe geöffnet werden. Echo kann dabei samt dem Produkt Zeitung fortgeführt werden."

Nicht vergessen dürfe man auch, dass in den über 30 Einrichtungen des Vereins Wiener Jugendzentren der Anteil an Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die am Leben in und um die Zentren teilnehmen,über 50 Prozent betrage, so Vettermann. "Das bedeutet, dass die Diversität in der Arbeit der Zentren voll wirksam ist, die Programme sind für alle offen!" Schließlich würden auch die Einrichtungen der mobilen und aufsuchenden Projekte einen wichtigen Bereich abdecken: "Bei Streetwork und in der Parkbetreuung - in etwa 125 Parkanlagen und sonstige Flächen - beträgt der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zwischen 50 bis zu 99 Prozent. Das heißt konkret, dass es in Wien flächendeckend Projekte und Einrichtungen gibt, die sich an die gleiche Zielgruppe wenden, wie die Arbeit von Echo, nur mit dem Unterschied, dass sich diese Angebote in der Nähe der Wohnorte der Kinder und Jugendlichen befinden!" (Schluss)

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