ÖAMTC fordert beim Partikelfilter Vorziehung des Bonus

Club ist gegen Bestrafung der Autofahrer mit Malussystem

Wien (ÖAMTC-Presse) - Heute ist der Entwurf zur Änderung des Normverbrauchs-Abgabegesetzes in die Begutachtung gegangen. Es sieht die Regelung der Förderung für Partikelfilter bei Neufahrzeugen vor. Durch den Begutachtungsentwurf sehen sich die ÖAMTC-Experten gefordert, sich konstruktiv in den Gesetz-Werdungsprozess einzubringen.

* Die ÖAMTC-Experten werden sich vehement für die Forderung starkmachen, dass die Bonusregelung auf den 1. Jänner 2005 vorverlegt wird. Somit würde jedes Fahrzeug mit Partikelfilter ab diesem Stichtag in den Genuss der Steuerersparnis bei der Neuzulassung kommen. Ist es doch für den ÖAMTC nicht einsehbar, warum umweltfreundliche Autokäufer, die schon vor dem 1. Juli 2005 ein rußfreies Auto erwerben, dafür keine Belohnung bekommen sollen.

* Die Höhe von 300 Euro Förderung für Neufahrzeuge mit Partikelfilter ist dem ÖAMTC zu wenig, 600 Euro müssen drinnen sein. Werden doch allein im heurigen Jahr aus Mineralölsteuer-Erhöhung und höheren Mehrwertsteuer-Einnahmen wegen der hohen Spritpreise zumindest 240 Millionen Euro an Mehreinnahmen von den Autofahrern in das Budget wandern.

  • Der Malus darf so lange nicht zum Tragen kommen, bis ausreichend viele Neufahrzeuge mit Partikelfilter auf dem Markt erhältlich sind. Die Einführung eines Malussystems - vom Club grundsätzlich abgelehnt
  • muss jedenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.

Die ÖAMTC-Experten sind optimistisch, dass bereits spätestens 2006 die überwiegende Anzahl der Diesel-Pkw nur mehr mit Partikelfilter verfügbar sein werden. "Vor 2006 darf daher das Malusmodell keinesfalls angewendet werden", fordert der Club.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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