Rotkreuz-Hilfe für die Flutopfer in der Karibik

Wien (Rotes Kreuz) - "Obdachlose Menschen können nicht warten", sagt der Rotkreuz-Helfer Santiago Gil, der die Hilfe für die Opfer des Tropensturms "Jeanne" in Haiti koordiniert. Als erste Soforthilfe haben die Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften 97.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Mit dem Geld werden lebensnotwendige Hilfsgüter wie Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser angeschafft und verteilt. Obdachlose Familien werden mit Zelten, Hygiene-Material und Plastikplanen versorgt.

Ein Rotkreuz-Konvoi hat Hilfsgüter für 2.000 Familien, eine Ambulanz und medizinisches Material in die am schwersten betroffene Region um die Stadt Gonaives geliefert. Auch die Renovierung des Spitals in Gonaïves zählt zu den Prioritäten der Rotkreuz-Hilfe. Schätzungen gehen von etwa 200.000 Menschen aus, die auf rasche Versorgung von außen angewiesen sind.

"Die Unwetter haben auch Gebiete getroffen, die bereits im Frühsommer von Überschwemmungen heimgesucht wurden. Viele Transportwege sind unterbrochen, oft fehlt jeglicher Zugang zu den Opfern, berichtet Rotkreuz-Helfer Santiago Gil.

Das Internationale Rote Kreuz hat in einem Hilferuf 2,6 Mio. Euro für die Versorgung von 40.000 Menschen veranschlagt.

Das Österreichische Rote Kreuz stellt auch finanzielle Hilfe für die Opfer des Hurrikans "Ivan" bereit und bittet um Spenden: PSK 2.345.000, KW: Hurrikan Karibik

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