Baier (KPÖ): Sharon-Morddrohungen gegen Arafat sind empörend

KPÖ unterstützt Demonstration eines Aktionsbündnisses am 25. September

Wien (OTS) - Empört ist KPÖ-Vorsitzender Walter Baier über die neuerlichen Morddrohungen des israelischen Regierungschefs Sharon gegen Jassir Arafat - "Sharon schüttet einmal mehr Öl ins Feuer. Dabei ist zu befürchten, dass es sich nicht nur um verbale Kraftmeierei handelt, wie die gezielte Tötung mehrerer palästinensischer Führer in der Vergangenheit verdeutlicht. Sharon ist eine Gefahr für den Frieden und auch für den Staat Israel."

Eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts - so Baier - "wird es nur auf der Basis der einschlägigen UN-Resolutionen und der Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts des palästinensischen Volks geben können. Ein friedliches Zusammenleben der Menschen im Nahen Osten und Sicherheit für Alle wird es nur durch die gleichberechtigte Koexistenz Israels und eines palästinensischen Staates geben."

Voraussetzung für eine friedliche Lösung des Konflikts ist laut KPÖ der Abbruch der auch vom Internationalen Gerichtshof kritisierten Apartheid-Mauer, der Rückzug Israels aus allen besetzten Gebieten, die Aufhebung der illegalen Besiedlung, die Anerkennung der palästinensischen Ansprüche auf Ost-Jerusalem und eine gerechte Lösung der Flüchtlingsfrage.

Die KPÖ unterstützt sowie wie eine Vielzahl von Organisationen -AKS, DIDF, Frauen in Schwarz, Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, Linkswende - eine am kommenden Samstag (25. September) in Wien stattfindende Demonstration die unter dem Motto "Weg mit der Mauer in Palästina! Truppen raus aus dem Irak!" steht. Treffpunkt der Demo: 14 Uhr - Westbahnhof, Abschlußkundgebung bei der Oper.

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