ALPHA Österreich: Programmvorschau vom 27. September bis 1. Oktober 2004

Wien (OTS) - ALPHA Österreich, das ORF-Programmfenster in
BR-alpha, dem Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, hat von Montag, dem 27. September, bis Freitag, den 1. Oktober 2004, um 21.00 Uhr folgende Sendungen auf dem Programm:

Montag, 27. September: "Yugo" - Doku/ALPHA-Österreich-Koproduktion

Yugo 45 ist das erste Auto, das im Jahr 1979 im damaligen sozialistischen Jugoslawien entwickelt und erzeugt wurde. Die Nummer 45 ist nicht nur die Bezeichnung für 45 Pferdestärken, sondern mehr noch das Symbol für die Sozialistische Föderale Republik Jugoslawien, die im Jahre 1945 unter der Führung von Marschall Tito gegründet wurde. Der kleine Wagen, ähnlich dem VW-Käfer, war das Familienauto mit Statussymbol. Wer es sich kaufen konnte, hatte ein gewisses Ansehen. "Yugo or you not go" ist einer der Witze, die wegen seiner mangelnden Qualität in Umlauf gebracht wurden. Eine Dokumentation von Emir Benca und Lena Fritz.

Dienstag, 28. September: "Animal Stars - Tiere im Film"

Sie sind die Hauptdarsteller in Spielfilmen wie "Forsthaus Falkenau". Sie sind Quotenbringer bei Naturfilmen wie "Universum" und sind die Verführer in Werbefilmen. Zwei Firmen in Österreich haben sich darauf spezialisiert, Tiere für Film- und Fernsehproduktionen zu trainieren. Eine davon ist die Firma Animalstars von Herbert Pecher, Direktor des Wiener Tierschutzhauses.
Mit 250 seiner Stars lebt Herbert Pecher auf einem Bauernhof in Niederösterreich. Tägliches Spiel und Training machen den Erfolg des Unternehmens aus. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier ist nur auf Vertrauen und Belohnung - nie auf Zwang und Dressur aufgebaut. Gert Baldauf zeigt den Tiertrainer Herbert Pecher bei seiner Trainingsarbeit mit Hund, Fuchs, Dachs, Eichhörnchen, Kormoran und vielen anderen und ist bei Dreharbeiten für "Universum" auf dem Wiener Zentralfriedhof dabei.

Mittwoch, 29. September: "Der Wind uns trägt - Im Land des Dschingis Khan"

Pferde, Schafe und Ziegen irgendwo in der unendlichen Steppe der Mongolei. Wenn die Tiere den 36-jährigen Sanginyamin erblicken, strömen sie von allen Seiten herbei. Wie jeden Morgen tränkt er, gemeinsam mit seinem Sohn, die Herde. Den Pferden gehört die größte Aufmerksamkeit, denn der Mongole ist wie seine Vorfahren vor tausend Jahren mit ihnen verbunden. Doch das traditionelle Nomadenleben ist gefährdet. Nicht nur durch Naturkatastrophen wie kalte Winter, sondern auch durch die schrittweise Privatisierung des öffentlichen Bodens und durch den Ausverkauf des Landes an Staaten wie China, Russland oder Kanada. Durch den Zusammenbruch des Sowjetregimes fehlt jegliche Unterstützung seitens des Staates. Landflucht und Abdriften ins Landproletariat sind die Folge. Die Zahl der Straßenkinder in der Hauptstadt Ulan Bator nimmt dramatisch zu. Illegaler Gold- und Kohleabbau sind oft die einzige Möglichkeit, zu überleben. Die Dokumentation von Marion Mayer-Hohdahl und Gundi Lamprecht zeigt die Situation der Nomaden in der Mongolei und die sozialen und politischen Schwierigkeiten, mit denen diese Gesellschaft zu kämpfen hat.

Donnerstag, 30. September: "Land und Leute" -ORF-Landwirtschaftsmagazin:

  • Gemüse - bunt und vielfältig: In den Vielfaltbetrieben des Vereins Arche Noah werden fast vergessene Gemüsesorten kultiviert und dem Konsumenten schmackhaft gemacht. So hat es heuer der steirische Biobauer Walter Scharler in Hofstätten an der Raab neben anderen Gemüsesorten auf 69 Paradeissorten gebracht.
  • Die Beerenbauern: Wer isst nicht gerne frische Beeren, dachten sich Martin und Peter Winder und begannen vor zwölf Jahren die ersten Beerenstauden zu setzen. Mit großem Erfolg. Heuer konnten sie bereits 20 Tonnen Früchte ernten. Das Angebot reicht von Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren bis zu Kulturheidelbeeren.
  • Ökokreislauf: Im Waldviertel funktioniert die Lieferung von Nahrungsmitteln "auf kurzem Weg". Das Kurzentrum Moorheilbad Harbach hat mit Bauern der Region Anbau- und Lieferverträge. Davon profitieren nicht nur Umwelt und Landwirtschaft. Die Kurgäste bekommen ausschließlich hochwertige Nahrungsmittel aus der Region, zum Großteil sogar Bioprodukte.
  • Grenzgänger: Seltene Tiere und Pflanzen - wie Edelkrebs oder Flussperlmuschel, Blaugras oder Schwertlilie - finden die Besucher entlang der Thaya im nördlichen Niederösterreich. Auch landschaftlich zählt das Flusstal zu den schönsten in Niederösterreich. Zahlreiche markierte Wanderwege führen durch den Nationalpark Thayatal. Wer sie durchwandert, wird zum Grenzgänger, denn auch das tschechische Ufer der Thaya gehört zum Nationalpark.

Freitag, 1. Oktober: "Klingendes Österreich: Steile Wasser, altes Land"

Musikalisch begleitet wird Sepp Forcher auf dieser Reise durch Osttirol unter anderem von der Trachtenkapelle Kolbuch, der Nikolsdorfer Stubenmusi, den Schlaitner Sängern, der Familienmusik Gorischnig und dem Männergesangsverein Steinfeld.

ALPHA Österreich, das ORF-Fenster in BR-alpha, dem Bildungsspartenkanal des Bayerischen Rundfunks, kann Montag bis Freitag von 21.00 bis 21.45 Uhr über die Satelliten Astra 1C (analog) und ASTRA 1H (digital) europaweit empfangen werden. Programmübersicht in ORF TELETEXT auf Seite 308 oder auf der Homepage http://tv.ORF.at/alpha bzw. unter http://ORF.at.

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