1.000 Tage Euro: 64 Prozent sagen "alles ist teurer geworden"

Umfrage-Bilanz: 60 Prozent geben "mehr Geld aus als vor dem Euro", 51 Prozent rechnen "bei größeren Beträgen noch in Schilling"

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe zieht NEWS Bilanz über 1.000 Tage Euro. Eine exklusiv von NEWS in Auftrag gegebene Gallup-Umfrage zeichnet ein klares Bild:

60 Prozent der Österreicher, Frauen gar zu 69 Prozent geben seit der Einführung des Euro mehr Geld aus.

Wenn kommenden Sonntag, den 26. Spetember, der Euro 1.000 Tage lang im Umlauf ist fällt die Bilanz für die Österreicher zwiespältig aus:

64 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass mit Einführung des Euro das alltägliche Leben spürbar teurer geworden ist. Hausfrauen sind zu 71 Prozent dieser Meinung.

Bei größeren Beträgen rechnen noch immer 51 Prozent der Österreicher von Euro in Schilling um. 33 Prozent rechnen zur Sicherheit immer um, darunter viele Pensionisten. Nur 16 Prozent sind mit dem Euro schon derart sattelfest, dass sie keine Umrechnung in Schilling mehr vornehmen.

Andererseits hält sich die Schilling-Nostalgie in Grenzen. Nur 33 Prozent trauern oft dem Schilling nach - 40 Prozent so gut wie nie.

Die kleinen Cent-Münzen, die in einigen europäischen Ländern bereits abgeschafft sind, teilen Österreich in zwei Lager. 49 Prozent der Österreicher sind für die Abschaffung der 1- und 2 Cent Münzen. 48 Prozent sind für die Beibehaltung, unter den Pensionisten sogar 60 Prozent.

Mit einem 1- oder 2-Euro-Schein können sich mehr Österreicher anfreunden. 54 Prozent befürworten die Einführung kleinerer Banknoten. 42 Prozent sind dagegen.

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