Flughafen-Mediation - SP-Valentin: "FPÖ hat einmal mehr Probleme mit der Demokratie!"

Wien (SPW-K) - "Kritik am größten Mediations-Prozess Europas zu üben und die Mitarbeit teilweise zu sistieren, gerade in einer Phase, in der viele BürgermeisterInnen, BezirksvorsteherInnen und Bürgerinitiativen daran teilnehmen wollen, ist zumindest als schrullig zu bewerten", betonte heute Gemeinderat Erich Valentin, SP-Vertreter im Mediationsverfahren Flughafen Wien, zu Aussagen von FP-Strache. "Denn es ist hier nachweislich möglich, dass Betroffene über ihr Situation mitreden und mitentscheiden dürfen. Wer das nicht will, stellt sich selbst ein deutliches Zeugnis aus!"****

Der Stadt Wien Handeln zu raten, sei vor allem deshalb höchst merkwürdig, "weil die Stadt Wien gemeinsam mit Niederösterreich und dem Flughafen selbst Initiatorin des Mediations-Prozesses ist", so Valentin weiter. "Natürlich ist es einfacher, von außen Ratschläge zu geben, als in Kontakt mit BürgerInnen Lösungen zu finden."

Zum geforderten Nachtflugverbot für ganz Wien sagte Valentin: "Der Mediations-Prozess hat für nahezu alle Teile Wiens ein Nachtflugverbot von 21 bis 7 Uhr gebracht - das ist einzigartig in Europa. Für die Donaustadt wurde dabei eine Nachtflugregelung gefunden, die wesentliche Verbesserungen bringt. Gleichzeitig wird in aktuellen Verhandlungen ein absolutes Nachtflugverbot angestrebt!" (Schluss)

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