Dolinschek: SP-Redner kennen offenbar eigenes Programm zur Pensionsharmonisierung nicht

Regierung setzt Meilenstein in der Altersversorgung und Alterssicherung

Wien, 2004-09-22 (fpd) - Es entstehe der Eindruck, als würden die SPÖ-Redner ihr eigenes Programm zur Pensionsharmonisierung nicht kennen, meinte FPÖ-Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek eingangs seiner heutigen Rede zur Aktuellen Stunde. Im SPÖ-Modell sei hinsichtlich Pensionskonto zu lesen: Wer 45 Jahre ein Fünftel seines Bruttogehalts auf sein Pensionskonto eingezahlt hat, erhält als Pension 80 Prozent seines durchschnittlichen Nettomonatseinkommens. "Und der SPÖ-Vorsitzende, Gusenbauer, geht heraus und kritisiert die Durchrechnung - behauptet, dass Menschen, die eine zeit lang arbeitslos sind, durch die längere Durchrechnung verlieren würden."

Die Regierung habe für solche Fälle vorgesorgt, betonte Dolinschek. Die Bemessungsgrundlage wurde verdoppelt. "Bisher wurden diese Zeiten mit 650 Euro monatlich angerechnet, künftig sind es 1.350 Euro, auch bei Teilzeitkräften, die sonst weniger verdienen. Von dieser Bemessungsgrundlage werden Kindererziehungszeiten, Präsenzdienstzeiten, Zeiten der Arbeitslosigkeit und des Zivildienstes bewertet", erläuterte Dolinschek. Außerdem bringe die Harmonisierung der Pensionssysteme eine bessere Bewertung der Kindererziehungszeiten und damit eine wesentliche Verbesserung der Pension für Frauen.

Nur durch die FPÖ und ihre Standfestigkeit sei es gelungen, im Bereich der Schwerarbeiterregelung und der Möglichkeit, nach 45 Jahren in Pension zu gehen, zu einer deutlichen Verbesserung zu kommen. "Wir haben einmal mehr unser bewiesen, dass wir als soziales Gewissen in dieser Regierung unverzichtbar sind", so der freiheitliche Sozialsprecher.
Dolinschek betonte, er wünsche sich, dass sehr wohl auch Frauen in die Schwerarbeiterregelung aufgenommen werden, aber auch Langzeitarbeiter besonders berücksichtigt werden. Das entsprechende Modell werde sich am schon geltenden Nacht/Schicht-Schwerarbeiter-Gesetz orientieren.

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