LH Haider: Kelag soll ihre Kapazitäten optimieren

Eigenständiger Kurs soll weiterhin Land und Kunden nützen und Öl-Abhängigkeit reduzieren

Klagenfurt (LPD) - Die gesteigerte wirtschaftliche Entwicklung Kärntens müsse auch energiepolitisch abgesichert werden, bekräftigte heute, Mittwoch, Landeshauptmann Jörg Haider. Daher habe er die KELAG eingeladen, binnen eines Monates ihre Möglichkeiten zur Optimierung ihrer Kraftwerkskapazitäten vorzulegen. Über die gesteigerte Nutzung der Speicherkapazitäten sei auch mehr Ertrag zu erzielen, so Haider, der große Zukunftschancen der Kelag sieht.

Energiepolitische Unabhängigkeit werde in Zeiten weiterer Preissteigerungen und drohender Verknappungen der Ölreserven immer wichtiger, betonte der Landeshauptmann. Die Eigenerzeugung der Kelag macht derzeit eine Milliarde Kilowattstunden aus, die Strombezugsrechte belaufen sich auf 1,5 Milliarden Kilowattstunden. Mit hochwertigem Spitzenstrom könnten die Ertragssituation weiter gesteigert werden. Die zusätzlichen Investitionen der Kelag würden einen weiteren wichtigen Impuls für die Bauwirtschaft und damit für die Beschäftigung bedeuten.

Alternativen zum Öl würden immer wichtiger. Kärntens setze mit Erfolg auch auf Alternativenergien und Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen wie Solarenergie, Biomasse oder Biogas.

Möglich sei die bislang sehr positive Entwicklung gewesen, weil man mit der Kelag in Kärnten einen eigenständigen Weg gegangen sei und das Unternehmen durch die Hereinnahme eines strategischen Partners zu einem erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen gemacht habe, wovon Wirtschaft und Kunden sehr profitieren. Dies ganz im Gegensatz zu anderen Bundesländern wie Niederösterreich oder Wien, welche die Bevölkerung mit stetigen Strompreiserhöhungen belasten würden. Vor dem Hintergrund der wiederaufgenommenen Verhandlungen über eine Österreichische Stromlösung (ÖSL) erneuerte der Landeshauptmann seinen Vorschlag, eine südösterreichische Stromlösung mit Kelag und Estag abzuschließen.
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