FPÖ fordert generelles Nachtflugverbot für Wien

Wien (OTS) - In einem Pressegespräch der FPÖ sprachen sich am Mittwoch Klubobmann Heinz-Christian Strache und Stadtrat a.D. Walter Prinz für ein generelles Nachtflugverbot für Wien aus. Wie sie sagten, hätten die Beschwerden über Fluglärmbelastungen in den Sommermonaten jedes Maß gesprengt. Vor allem aus bisher nicht betroffenen Gebieten wie etwa Hietzing oder Liesing habe es unzählige Beschwerden gegeben. Die Stadt Wien und die politisch Verantwortlichen würden jedoch nur schweigen. Nun zogen die Freiheitlichen ihre Unterschrift am Mediationsverfahren zurück.

Wie Strache betonte, wäre ein generelles Nachtflugverbot nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Es hätte keine technischen oder wirtschaftlichen Folgen, auch könnte die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Bratislava überlegt werden. Das Mediationsverfahren sei in der jetzigen Form "null und nichtig", es komme immer mehr das Gefühl auf, dass der Flughafen am Ende des Verfahrens grünes Licht für den Bau einer 3. Piste erhalte und die Bürger übrig blieben. Sollte das Verfahren ihrer Ansicht nach weiterhin eine "Farce" bleiben, wollen die Wiener Freiheitlichen mit Infrastrukturminister Gorbach reden.

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