Eichenbockkäfer im Nationalpark Donau-Auen gefunden

Streng geschützter Käfer braucht alte Bäume

St. Pölten (NLK) - Der Große Eichenbockkäfer, auch Heldbock genannt, galt in den Donau-Auen lange Zeit als verschollen. Jetzt entdeckten Mitarbeiter der Forstverwaltung Eckartsau diesen streng geschützten Käfer. Mit einer Körperlänge von bis zu 55 Millimetern zählt er zu den größten heimischen Käfern. Als Lebensraum nutzt der Eichenbockkäfer alte Eichenwälder, Alteichenbestände, Hartholzauen, alte Parkanlagen, Alleen und frei stehende Einzelbäume.

Die Population des Käfers ist weitgehend unter die Erfassbarkeitsgrenze zurückgegangen. Die von Käfern besiedelten Alteichen fallen wegen der daumendicken Larvengänge des Heldbocks meist schon aus der Ferne auf. Der Käfer kann jedoch nur überleben, wenn Bruchholz und zusammenbrechende Baumriesen im Landschaftsbild akzeptiert werden. Zudem besteht mit der Revitalisierung des Schlossparks Eckartsau die Chance, dem Käfer einen Lebensraum zu geben.

Weitere Informationen: Mag. Erika Hofer, Nationalpark Donau-Auen, 2304 Orth an der Donau, Schlossplatz 1, Telefon 02212/3450-16, e-mail e.hofer@donauauen.at, www.donauauen.at.

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