ARBÖ für Harmonisierung der Verkehrsstrafen

Wien (OTS) - Der ARBÖ hat die höchst unterschiedlichen Verkehrsstrafen in den einzelnen Bundesländern in einer umfassenden Studie aufgezeigt und tritt für eine Vereinheitlichung der verhängten Verkehrsstrafen ein. ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger: "Es ist nicht einzusehen, warum es in einem Land mit acht Millionen Einwohnern 22 verschiedene Strafkataloge geben muss."

Regionale Unterschiede kann es höchstens in Bereiche wie Parken und Parkraumüberwachung geben, weil in diesem Bereich zwischen städtischen und ländlichen Gebieten Unterschiede gegeben sind. In allen anderen Bereichen, wo es um korrektes Verhalten im Straßenverkehr und um die gesetzeskonforme Ausstattung der Fahrzeuge geht, gibt es keinen plausiblen Grund für derart unterschiedliche Funktionen, führt die ARBÖ-Verkehrjuristin aus. "Bei Rot über die Ampel zu fahren ist in Wien genauso gefährlich wie in Vorarlberg." Die Strafhöhe reicht beispielsweise bei "Nichtanhalten vor Schutzweg" von EUR 54,- bis EUR 80,- bei Anonymverfügungen und von EUR 65,- bis EUR 105,- bei Strafverfügungen.

Morgen, Donnerstag, sind die Verkehrsreferenten aller Bundesländer aufgefordert sich auf die Vereinheitlichung der Strafen auf freiwilliger Basis zu einigen, da sie gesetzlich dazu nicht gezwungen werden können.

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