Bayr: Soziale Gerechtigkeit Grundlage für friedliche Welt

Bayr zu Weltfriedenstag

Wien (SK) Anlässlich des Internationalen Weltfriedenstages am 21. September erinnert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Entwicklungszusammenarbeit, daran, dass seit 1945 weltweit fast 200 Kriege stattgefunden haben - 90 Prozent davon in den Entwicklungs-und Transformationsländern. Derzeit gibt es etwas 40 gewalttätige Konflikte - 13 davon in Afrika südlich der Sahara. Weltweit sind über 20 Millionen Menschen auf der Flucht vor kriegerischen Auseinandersetzungen, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen. ****

Wichtig ist, so Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, zu erkennen, dass Gewalt nicht mit Gewalt zu beenden sei, wie am Sudan als trauriges Beispiel deutlich zu erkennen ist. Die Gewaltbereitschaft muss gesenkt werden, und dies ist nur mit sozialer Stabilität zu erreichen. "Wir müssen begreifen, dass soziale Gerechtigkeit die Grundlage für eine friedliche Welt ist - sie zu erreichen, muss unser Ziel sein", so Bayr, "Die Steigerung der Rüstungsausgaben dagegen kann nur in weitere bewaffnete Konflikte münden!"

"Es sind nach wie vor bittere Armut, Hungersnöte, mangelnde medizinische Versorgung und all dem vorangehend eklatanter Bildungsmangel, die in weiten Teilen der Erde einen idealen Nährboden für Fanatismus und Gewaltbereitschaft bilden", ist Bayr überzeugt. Denn die meisten bewaffneten Konflikte finden nicht zwischen Nationalstaaten, sondern zwischen verschiedenen Volksgruppen innerhalb eines Landes statt. Außerhalb sei es politisch geboten, so Bayr abschließend, dass sich die internationale Staatengemeinschaft um die oft vergessenen Kriegsopfer kümmert. (Schluss) ps/mp

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