"Thema" im ORF: Tod auf der Höhenstraße

Vermutlicher Zusammenhang mit Fund von Waffenlager im Wienerwald

Wien (OTS) - Roman Rafreider präsentiert "Thema" am Dienstag, dem 21. September 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 u. a. mit einem Bericht über eine Explosion am Montag, dem 20. September, auf einem Parkplatz der Wiener Höhenstraße, die vermutlich mit dem Fund eines Waffenlagers im Wienerwald zu tun hat. Eine Frau ist dabei ums Leben gekommen.

Tod auf der Höhenstraße

Auf einem Parkplatz der Wiener Höhenstraße ist am Montag ein Auto explodiert, die Lenkerin war offenbar auf der Stelle tot. Die Explosion steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Fund eines Waffenlagers im Wienerwald. Dieses Waffenlager, von bosnischen Serben im Laufe der Jahre angelegt, könnte nicht das einzige gewesen sein, so die Ermittler des Innenministeriums. Petra Kanduth hat für "Thema" versucht, die Hintergründe der Explosion zu klären.

Der Kettensägenmord

Da blieb selbst hart gesottenen Kriminalisten der Atem weg. Ein 48-jähriger Oberösterreicher gestand im Verhör, seine Lebensgefährtin zuerst erschossen und dann mit einer Motorsäge zerstückelt zu haben. Mehrere Tage soll er die Leichenteile hinter seinem Haus in Vöcklabruck in Oberösterreich aufbewahrt haben, danach mit den in Plastiksäcken verpackten Leichenteilen nach Oberitalien gefahren sein und die Teile in verschiedene Abfallbehälter geworfen haben. Als Motiv der Tat nannte der Oberösterreicher Eifersucht. Auf den Spuren eines besonders grausamen Verbrechens - eine "Thema"-Reportage von Eva Kordesch und Markus Stachl.

13 Tage Todesangst

Die Meldungen gehören fast schon zur Tagesroutine: Ausländer in Bagdad entführt, mit dem Tode bedroht, entweder ermordet oder gegen hohe Lösegeldforderungen wieder freigelassen. Mehr als 350 Ausländern ist dies bisher in der irakischen Hauptstadt passiert. Auf einer Fahrt zu Geschäftspartnern nach Nasrija wurde der Wagen eines Wiener Geschäftsmannes plötzlich von einem schweren Mercedes geschnitten, Maskierte sprangen heraus und nahmen den Wiener und seinen Cousin fest. Ein dreizehntägiges Martyrium begann, bis man die beiden endlich freiließ. Gerhard Tuschla hat den entführten Wiener zu einem ausführlichen Gespräch getroffen und zeichnet für "Thema" das Protokoll der 13 Tage in Todesangst nach.

Das Vogelfängerparadies

Überall in Österreich ist es verboten, nur in einem kleinen Teil des Salzkammerguts will man an der jahrhundertealten Tradition festhalten. Wenn der Herbst ins Land zieht, werden Singvögel gefangen. 2.500 pro Saison gehen den Fängern in die Netze. Sie werden in Käfige gesperrt und im Frühjahr wieder freigelassen, vorausgesetzt sie überleben ihre Gefangenschaft. Tierschützer laufen schon seit Jahren Sturm gegen diese besondere Form eines Traditionshobbys - die Vogelfänger bestehen aber darauf, eigentlich Vogelfreunde zu sein. Jetzt könnte sich auch die Europäische Kommission ins Geschehen mischen und dem Vogelfängerparadies ein Ende bereiten. Eine "Thema"-Reportage von Franz Normann.

Erfinder aus Leidenschaft

Ein österreichisches Schicksal: Im Ausland weltberühmt - zu Hause praktisch unbekannt: Prof. Karl Kordesch, 82, ist vor einem halben Jahrhundert nach Amerika gegangen, um dort eine epochale Erfindung zu machen, die Alkalibatterie. Heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, damals eine absolute Sensation. Später entwickelte Kordesch in seinen Laboratorien der Universität Ohio die Brennstoffzelle und ist heute einer der gefragtesten Energiegurus der Vereinigten Staaten. Jetzt kehrt Professor Kordesch, zumindest teilweise nach Österreich zurück, um in Graz zu wirken. Eva Kordesch - mit dem Erfinder nicht verwandt - hat für "Thema" den Energieprofessor in Ohio und Graz besucht.

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