- 20.09.2004, 13:48:51
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Landauer: Spät aber doch setzt Stadt Wien auf Suchtprävention
FPÖ-Forderungen wurden von SPÖ jahrelang als Panikmache abqualifiziert
Wien (OTS) - Wien, 2004-09-20 (fpd) - Mit einem lachenden und
einem weinenden Auge beurteilte heute die Gesundheitssprecherin der
Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, die Ankündigung von
SP-Gesundheitsstadträtin Renate Brauner, in Wien zukünftig verstärkt
auf Suchtprävention zu setzen. "Jahrelang war man in der
Bundeshauptstadt bei der Suchtprävention untätig. Die diesbezüglichen
Forderungen der Freiheitlichen wurden von der SPÖ regelmäßig als
Panikmache abqualifiziert. Spät aber doch kommt die
SPÖ-Stadtregierung jetzt drauf, schon ab dem Kindesalter mit
Prävention zu beginnen. Die Kinder müssen "stark" gemacht werden, um
später dem Drogenkonsum von sich aus widerstehen zu können".
Landauer betonte, dass man in Wien viele Drogensüchtige verhindern
hätte können, wenn man schon früher mehr Augenmerk auf
Suchtprävention gelegt hätte. "Wir werden jedenfalls genau
beobachten, ob den Worten Brauners auch wirklich Taten folgen. Wenn
man sich die bisherige Handlungsweise des Wiener Drogenkoordinators
Dressel ansieht, muss dies jedenfalls stark bezweifelt werden", so
Landauer abschließend. (Schluss) lb
Rückfragehinweis:
FP-Wien/4000 81798
OTS0186 2004-09-20/13:48
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