Landauer: Spät aber doch setzt Stadt Wien auf Suchtprävention

FPÖ-Forderungen wurden von SPÖ jahrelang als Panikmache abqualifiziert

Wien (OTS) - Wien, 2004-09-20 (fpd) - Mit einem lachenden und
einem weinenden Auge beurteilte heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, die Ankündigung von SP-Gesundheitsstadträtin Renate Brauner, in Wien zukünftig verstärkt auf Suchtprävention zu setzen. "Jahrelang war man in der Bundeshauptstadt bei der Suchtprävention untätig. Die diesbezüglichen Forderungen der Freiheitlichen wurden von der SPÖ regelmäßig als Panikmache abqualifiziert. Spät aber doch kommt die SPÖ-Stadtregierung jetzt drauf, schon ab dem Kindesalter mit Prävention zu beginnen. Die Kinder müssen "stark" gemacht werden, um später dem Drogenkonsum von sich aus widerstehen zu können".

Landauer betonte, dass man in Wien viele Drogensüchtige verhindern hätte können, wenn man schon früher mehr Augenmerk auf Suchtprävention gelegt hätte. "Wir werden jedenfalls genau beobachten, ob den Worten Brauners auch wirklich Taten folgen. Wenn man sich die bisherige Handlungsweise des Wiener Drogenkoordinators Dressel ansieht, muss dies jedenfalls stark bezweifelt werden", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

Rückfragen & Kontakt:

FP-Wien/4000 81798

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006