ÖAAB-Tschirf an Stadtregierung: Verantwortung nicht abschieben

Nur mehr 23,9 Prozent der österreichischen Arbeitsplätze in Wien

"Auch nach dem durch Inszenierung zur Jubelveranstaltung hochgelobten Landeparteitag der Wiener SPÖ darf die Wiener Stadtregierung die Verantwortung für die desaströse Wiener Arbeitsplatzsituation nicht von sich wegschieben", so der Wiener ÖAAB-Landesobmam und Klubobmann der Wiener ÖVP Dr. Matthais TSCHIRF bei der Klausur der AK-Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter": Politik besteht nicht nur aus würzigen Reden vor den eigenen Delegierten, sondern es bedarf auch des Handelns und Agierens, um Probleme zu minimieren.

TSCHIRF belegte seine Kritik mit aktuellem Zahlenmaterial: "Während zum Amtsantritt von Bürgermeister Häupl noch 25,7% der österreichischen Arbeitsplätze in Wien waren, sind es 2003 nur mehr 23,9% (1965: 32,2 Prozent) gewesen, wahrlich keine Erfolgsbilanz", so TSCHIRF. Dazu kommt verschärfend, dass Produktionsbetriebe mangels Angeboten seitens der Stadt einen großen Bogen um den Wiener Wirtschaftsraum machen. "Daher fehlen Arbeitsplätze gerade in diesem für die Gesellschaft so wichtigen Bereich", so TSCHIRF, der Investitionen in Forschung und Entwicklung begrüsst, aber auch deren Umsetzung einfordert.

Utl: Gajdosik fordert mehr Engagement bei der Lehrlingsausbildung

Der Fraktionsobmann der ÖAAB-AK-Fraktion, Alfred GAJDOSIK, forderte gemeinsam mit dem Lehrlingsbeauftragten der Bundesregierung, Kmz.Rat Egon BLUM, mehr Engagement seitens der Stadt Wien bei der Lehrlingsausbildung.

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