Sima: Konfliktfreies Miteinander von Mensch und Hund in der Stadt

Schwerpunktaktion der Wiener Polizei gestartet: Verstärkte Kontrolle der Leinen- und Maulkorbpflicht

Wien (OTS) - "Hunde haben einen hohen Stellenwert im Leben vieler Wienerinnen und Wiener. Mir ist es wichtig, dass das Zusammenleben von Mensch und Tier möglichst konfliktfrei abläuft. Hundebesitzer tragen große Verantwortung, nicht nur für ihre Vierbeiner sondern auch für die Sicherheit ihrer Mitbürger", erklärte Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima heute, Montag, im Augarten anlässlich des Auftakts der von ihr initiierten Schwerpunktaktion der Wiener Polizei: In den kommenden drei Wochen wird die im Wiener Tierschutz-und Tierhaltegesetz vorgeschriebene Leinen- bzw. Maulkorbpflicht an öffentlichen Orten verstärkt kontrolliert werden. Die Umweltstadträtin dankte Mag. Peter Goldgruber, Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei, für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Besonderes Augenmerk werden die Beamten bei der Schwerpunktaktion auf die Wiener Parks und Naherholungsgebiete legen. Sima: "Gerade hier kommt es immer wieder zu Problemen zwischen Hunden bzw. eigentlich den Hundehaltern und Parkbesuchern, die durch Einhaltung der Leinen- bzw. Beißkorbpflicht einfach zu vermeiden wären. Mir geht es nicht um das Schikanieren von Hundebesitzern, sondern darum, dass sich alle Parkbenützer, etwa Kinder oder Jogger, in den Wiener Parks angstfrei bewegen können." Kontrolliert wird in ganz Wien, besonderes Augenmerk legt die Polizei auf Augarten, Prater, den Bereich Alte Donau, die Donauinsel, Leberberg und Wienerberg und den Kongreßpark.

Leine oder Maulkorb - was gilt wo?

In Wien müssen Hunde an öffentlichen Orten - das sind etwa Straßen und Plätze, aber auch öffentlich zugängliche Teile von Häusern, Höfen oder Lokalen - einen um den Fang geschlossenen Maulkorb tragen oder an der Leine geführt werden. In öffentlich zugänglichen Parks und auf gekennzeichneten Lagerwiesen müssen Hunde immer an die Leine. Maulkorbpflicht herrscht an öffentlichen Orten, wo "üblicherweise" viele Menschen anzutreffen sind, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants oder bei Veranstaltungen.

Aufklärung steht im Vordergrund

Die Schwerpunktaktion soll den Wiener HundehalterInnen diese Regeln wieder verstärkt in Erinnerung rufen. Die Wiener Polizei setzt dabei auf den Grundsatz "Aufklärung geht vor Strafe". Hundehaltern, die sich trotz einer Abmahnung punkto Leinen- oder Maulkorbpflicht als uneinsichtig erweisen, kann aber auch ein Organmandat ins Haus stehen. Übliche Höhe der Verwaltungsstrafe: 21 Euro. (Schluss) wög

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