"Möbel für alle" vom Bregenzerwald Werkraum angekauft

Ganzheitlicher Bestand der Sammlung "Möbel aus dem Bregenzerwald" für die Zukunft gesichert

Bregenz (VLK) – Seit rund 15 Jahren werden im Rahmen der Design-Initiative "Werkraum Bregenzerwald" sowohl technisch
wie auch künstlerisch hochwertige Möbel produziert. Das
Land Vorarlberg hat die Sammlung "Möbel für alle" nun
angekauft. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Hans-Peter Bischof freuen sich, dass "Möbel für alle" nun
unter einem Dach gesammelt werden und bei verschiedenen Gelegenheiten ausgestellt werden können: "Mit dem Ankauf
wird eine fachgerechte Archivierung ermöglicht und somit
der Bestand für die Zukunft gesichert." Die Lagerung und Inventarisierung der insgesamt 38 Möbelstücke - von der Hängematte bis zum Kochherd, vom Home Office bis zum
Raumteiler - wird vom Vorarlberger Landesmuseum
vorgenommen. ****

Die Möbel aus dem Bregenzerwald können sich mit allen internationalen Spitzenprodukten messen – was unter anderem
an der Resonanz auf die Ausstellungen in Wien, München und
Paris sichtbar wurde. Landesrat Bischof: "Trotz dieser weitgestreuten, internationalen Anerkennung sind die
Objekte fest mit Vorarlberg verbunden – im Besonderen mit
dem Bregenzerwald, seiner Geschichte und seiner Kultur –
und können in dieser Form nirgendwo anders entstehen."

Einzelstücke gesammelt

Architekt Roland Gnaiger begann vor drei Jahren die
verstreuten Einzelstücke zu sammeln. Sein Ziel war es, die wertvollen Möbelstücke in Form einer Ausstellung einer
breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Inzwischen sind
nicht nur die Ausstellungen dieser Möbel ein großer Erfolg geworden. Auch der Katalog "Möbel für alle" (Pustet Verlag)
ist eine begehrte Publikation. Roland Gnaiger: "Diese
Sammlung ist von künstlerischem, aber auch von höchstem kulturellen und kulturgeschichtlichen Interesse. Mit dem
Ankauf durch das Land Vorarlberg wird nun eine
Zusammenschau eines höchst bedeutsamen zeitgeschichtlichen Dokuments möglich."

Heimischer Werkstoff, traditionelle Handwerkskunst

Gefertigt sind die Objekte vornehmlich aus dem regional traditionellen Werkstoff Holz sowie aus hochwertig
verarbeitetem Metall oder textilen Materialien. Im
sorgsamen und kenntnisreichen Umgang mit den Grundstoffen
erfahren bereits in Vergessenheit geratene Möglichkeiten
der Fertigung (Graten und Zinken) eine Wiederbelebung.

Die Ankaufskosten belaufen sich auf 75.000 Euro. "Ein
Ankauf zu diesem Zeitpunkt ist wirtschaftlich gesehen
günstiger, da jetzt noch keine Liebhaberpreise zu bezahlen
sind", betont Architekt Gnaiger.
(mp/tm,nvl)

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