- 20.09.2004, 09:08:04
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Cerwenka: Park&Ride-Anlage vom Land mitfinanziert
Land beteiligt sich zu 45% an den Kosten
St. Pölten (SPI) - Immer mehr Menschen müssen zu ihren Arbeitsplätzen
relativ weite Fahrstrecken in Kauf nehmen. "Für die Pendler ist eine
gute Infrastruktur eine immens wichtige Angelegenheit. Nicht nur der
entsprechende Ausbau von Straßen- und Schienenwegen ist daher
wichtig, sondern auch die Errichtung von Park&Ride-Anlagen. Es ist
für viele Pendler eine wichtige Entlastung, mit dem Auto nur eine
kurze Strecke fahren zu müssen, dieses dann bequem auf einem
Park&Ride-Parkplatz abstellen zu können und dann mit dem Zug die
verbleibende Strecke zu fahren", erläutert der Tullner
SPNÖ-Landtagsmandatar, LAbg. Helmut Cerwenka. Im Bezirk Tulln,
genauer in der Gemeinde Sitzenberg-Reidling, wird nun eine derartige
Anlage ausgebaut. Zwischen dem Land, der Gemeinde und den ÖBB wurde
eine Finanzierungsvereinbarung im Verhältnis 45:5:50 getroffen.****
Die derzeit bestehende Anlage bietet 25 PKW-Abstellplätze und 56
Zweirad-Abstellplätze. Nach der Erweiterung bzw. dem Umbau sollen 53
PKW-Plätze, davon 2 Behindertenabstellplätze sowie 68 überdachte
Rad-Abstellplätze und 6 überdachte Mofa-Abstellplätze zur Verfügung
stehen. Entsprechend der Kostenschätzungen beläuft sich der Anteil
des Landes Niederösterreich auf rund 112.950 Euro. "Ohne die dringend
notwendigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sind viele
Pendler auf lange Frist gesehen gezwungen, ihre Heimatgemeinden zu
verlassen und in die Nähe ihrer Arbeitsplätze zu ziehen. Park&Ride
Anlagen sind aber nicht zuletzt auch eine Investition in den
Umweltschutz, ermöglichen sie es doch, dass viele Pendler vom Auto
auf die Bahn umsteigen. Sie helfen mit den Straßenverkehr zu
verringern und bringen damit auch ein Mehr an Lebensqualität für die
Anrainer", so Cerwenka abschließend.
(Schluss) kr
OTS0028 2004-09-20/09:08
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