Moderne Ölheizung baut Marktanteil aus

Wien (OTS) -

  • 2003 heizten rund 922.000 Haushalte mit Heizöl
  • Anteil der Ölheizung von 27,2% auf 28,2% gesteigert
  • Ölheizung ist Marktführer in sechs Bundesländern
  • Zum Teil starke Rückgänge bei Gas- und Holzheizungen

Die Argumente für die moderne Ölheizung setzen sich allem Widerstand zum Trotz in Österreich durch: Nicht anders ist zu erklären, dass der jüngste Mikrozensus der Statistik Austria im Vergleich zu 2002 über 21.000 zusätzliche Ölheizungen in Österreich ausweist. Insgesamt wurden hierzulande im Jahr 2003 rund 921.700 Haushalte mit Heizöl beheizt.

Damit ist der Anteil der Ölheizung an der Gesamtzahl der Heizungen in Österreich von 27,2% auf 28,2% gestiegen. Welchen Erfolg dies bedeutet, zeigt der Blick auf die Entwicklung bei anderen Heizsystemen: So ist die Zahl der Gasheizungen um fast 50.000 zurückgegangen (Anteil von 29,6% auf 28,5% gesunken), die Zahl der Holzheizungen verringerte sich um rund 23.000 (Anteil von 14,8% auf 14,3% gesunken). Zuwächse erzielten neben der Ölheizung lediglich die Fernwärme (nunmehr 17,0%) und "Sonstige Heizsysteme" (nunmehr 2,7%). Setzt sich dieser Trend fort, könnte Heizöl im nächsten Mikrozensus Erdgas erneut als Marktführer unter den Brennstoffen ablösen.

Dazu erklärt Prof. Walter Tauscher, Geschäftsführer des IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung): "Es sollte zu denken geben, dass immer mehr Menschen in Österreich auf die moderne Ölheizung setzen. Ich frage alle Kritiker des Systems Ölheizung: Müssen die 921.000 Öl-Heizungsbesitzer etwa nicht aufs Geld schauen? Interessieren sie sich denn etwa nicht für eine saubere Umwelt und die Zukunft ihrer Kinder? Sicher schon. 921.000 Familien haben sich für dieses Heizsystem entschieden, und sie haben wahrlich gute Gründe dafür." Zu diesen Gründen zählt Tauscher die langfristige Preisstabilität, die hohe Bequemlichkeit im täglichen Heizbetrieb, die Vorteile einer individuellen Heizung und die geringen Emissionen an klassischen Luftschadstoffen, die zuletzt durch eine Literatur-Studie des Umweltbundesamtes nachgewiesen wurden. Prof. Tauscher: "Die moderne Ölheizung ist ein High-tech-System, und der Erfolg, den sie am Markt im harten Wettbewerb mit den anderen Heizsystemen hat, unterstreicht dies eindrücklich."

Der Blick in die einzelnen Bundesländer spiegelt diesen Erfolg -mit regionalen Schwankungen - wieder. Auf Platz eins unter den Heizsystemen liegt die Ölheizung nach wie vor in Tirol (Anteil:
58,6%), Kärnten (43,1%), Salzburg (38,8%), Vorarlberg (38,1%), der Steiermark (35,4%) und in Oberösterreich (30,0%). Zum Teil deutliche Zuwächse erreichte sie gegenüber 2002 in den Ländern Oberösterreich (+ 2,8 Prozentpunkte), Steiermark (+2,1 Prozentpunkte), Kärnten (+2 Prozentpunkte) sowie überraschenderweise sogar in Wien (+ 1,5 Prozentpunkte).

Abschließend dazu nochmals IWO-Geschäftsführer Dr. Tauscher: "In einer freien Marktwirtschaft sprechen die Konsumenten das letzte Wort. Dieses erfreuliche Ergebnis des Mikrozensus ist daher letztlich das einzige wirklich gültige Urteil über unsere Anstrengungen, die moderne Ölheizung weiter zu perfektionieren. Innovationen wie die Öl-Brennwerttechnik und das schwefelarme Heizöl Extra Leicht bedeuten Kostenersparnis und Umweltfreundlichkeit, und dies macht es den Konsumenten leicht, sich für die moderne Ölheizung zu entscheiden."

Das IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) ist die Kompetenzstelle der Mineralölwirtschaft für Heizfragen. Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel- und Tankerzeugern, Herstellern von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen sowie Institutionen im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtigste Aufgabe ist die öffentliche Darstellung der Vorteile der Ölheizung sowie die Argumentation für die Ölheizung, speziell ihrer ökonomischen, ökologischen und technologischen Vorteile.

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Prof. Dr. Walter Tauscher
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