Schüssel: Wirtschaft benötig keine Zurufe aus der Politik

Wien (OTS). Bundeskanzler Schüssel besuchte heute Vormittag die OMV Raffinerie in Schwechat. Der Bundeskanzler bezeichnete das Unternehmen als "einen der wichtigsten player in der österreichischen Wirtschaft mit internationalem Format". So ist die OMV mittlerweile im gesamten Donauraum wirtschaftlich tätig. Erst unlängst erfolgte die Akquisition des rumänischen Erdölproduzenten Petrom. Ihr Jahresüberschuss betrug im 2003 393 Millionen €. Schüssel: "Die OMV ist so wie fast alle Unternehmen an denen die ÖIAG beteiligt ist, hoch profitabel. Das hat in der Vergangenheit längst nicht auf alle ÖIAG-Beteiligungen zugetroffen. Die ÖIAG zahlt heute Dividenden an den Staat während wir vor einigen Jahren noch Verlustabdeckungen leisten mussten. Unsere Strategie, nicht in die Unternehmen einzugreifen, hat sich als richtig herausgestellt. Die Wirtschaft braucht keine Zurufe aus der Politi. Die wirtschaftliche Verantwortung liegt bei den Betrieben und bei ihren Aufsichtsorganen. Wir werden uns in deren Entscheidungen nicht einmischen. Das trifft auf die OMV zu aber selbstverständlich auch auf andere Unternehmen der ÖIAG Gruppe."

Besonders hob der Bundeskanzler die hohe Investitionstätigkeit der OMV hervor. Schüssel: "Die Investitionspläne der OMV für die nächsten Jahre am Standort Schwechat zeigen das Vertrauen der Wirtschaft in die Zukunft. Der Aufschwung gewinnt Gestalt."

An den beiden OMV Standorten Schwechat und Lobau sind gegenwärtig rund 900 Personen beschäftigt, die täglich 23.000 Tonnen Rohöl verarbeiten. Die Raffinerie in Schwechat deckt 60% des österreichischen Bedarfs an Mineralöl ab.

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