MA 61: Balkanfest und Vernissage der Künstlerin Edita Raskaj

Wien (OTS) - Zu einem rauschenden "Balkanfest" lud gestern Abend
die MA 61 - Staatsbürgerschafts- und Personenstandsangelegenheiten. Rund 250 Gäste bewunderten die Bilder der Künstlerin Edita Raskaj (geboren in Split, Kroatien) und ihres verstorbenen Mannes Suad Raskaj (geboren in Srebrenica, Bosnien-Herzegowina). Die Vernissage wurde von der serbischen Band "Bane und Freunde" stimmungsvoll begleitet. SPÖ-Integrationssprecherin GRin Nurten Yilmaz, Bereichsdirektor Dr. Oskar Wawra von der Magistratsdirektion-Auslandsbeziehungen, Mag.a Renate Pommerening-Schober, Leiterin der MA 61, sowie eine Mitarbeiterin der MA 61 hielten die Eröffnungsreden. Yilmaz: "Es ist mir eine Freude, diese Veranstaltung als Beitrag zur Kulturenverständigung eröffnen zu dürfen. In diesem Sinne: Bewunderung und Dank an alle, die den Mut aufbringen, neue Wege zu gehen und neue Türen zu öffnen. Danke für den heutigen Abend."****

Abteilungsleiterin Mag.a Pommerening-Schober bedankte sich in ihrer Rede ausdrücklich bei den MitarbeiterInnen der MA 61, die diesen Abend gemeinsam verwirklicht hatten. Zahlreiche AbteilungsleiterInnen ließen sich das Fest nicht entgehen, ebenso war Amira Kapetanovic, Botschafterin von Bosnien und Herzegowina, sowie VertreterInnen der Botschaften von Kroatien, Mazedonien, Slowenien, Türkei sowie Serbien und Montenegro vor Ort vertreten.

Das Bild auf der Einladung zeigte einen Türklopfer, wie er in der früheren Heimat der Künstlerin häufig zu finden ist. Für Edita Raskaj symbolisiert er einerseits die Verbindungstür zwischen Vergangenheit und Gegenwart, andererseits die Tür zu Menschen verschiedener Herkunft. Diese Tür solle sich öffnen und zu einem friedlichen Miteinander und Neubeginn führen. Vom 16. September bis zum 19. November sind die Werke in den wARTeräumen der MA 61 jeweils in der Zeit von 8 bis 12 Uhr zu besichtigen.

"Bei der heutigen Veranstaltung erleben wir alle das Miteinander aus tiefster Seele", so Pommerening-Schober. Die zahlreichen Gäste zeigten sich begeistert - vom regionentypischen Buffet mit Spanferkel, Lamm, Huhn und Krautrouladen bis zum gemeinsamen Tanz in den Räumlichkeiten der MA 61.

"Kulturen sind spezifische Lebensweisen und letztlich Interpretationen dahinter liegender Werte. Wir beurteilen die Welt und andere Personen unter Heranziehung dieser Werte. Ich fühle mich ganz besonders mit dem Gedanken verbunden, diese Vernissage als Beitrag zur Verständigung anzusehen", schloss Yilmaz.

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