Kronberger: Bartenstein am Irrweg

Rückschritt kann nicht hingenommen werden

Wien (OTS) - Als "Katastrophe" bezeichnet der Vizepräsident von Eurosolar Hans Kronberger den Entwurf von Minister Bartenstein zum neuen Ökostromgesetz.

"Minister Bartenstein verwandelt Österreich vom Musterland für erneuerbare Energieträger zu einem Entwicklungsland! Der Entwurf für das neue Ökostromgesetz sei ein Rückschritt, der alle internationalen Verpflichtungen Österreichs von Klimaschutzzielen bis hin zu den entsprechenden EU-Richtlinien bricht", erklärt Hans Kronberger, der in seiner Tätigkeit als EU-Abgeordneter die entsprechenden Richtlinien mitgestaltet hat.

"Ein Minister der sich zusehends als Hampelmann eines kleinen Kreises zukunftsverweigernder Industriekreise gebärdet, sollte darüber nachdenken ob er noch der richtige Mann an der richtigen Stelle sei! Angesichts der dramatischen Verknappung von fossilen Rohstoffen, wie Öl und Gas, sei die Energieproduktion aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse ein Gebot der Stunde, so Kronberger.
"Wenn ein Minister bei einem Ölpreis von 40 Dollar pro Barrel nicht aufwacht, ist er auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Realitätsverweigerer" bekräftigt Hans Kronberger in seiner Funktion als Vizepräsident der internationalen Vereinigung Eurosolar, die für einen kompletten Ausstieg aus der fossilen und atomaren Energiewirtschaft kämpft.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Dr. Hans Kronberger
Astrid Mund
Tel.: +43/1/523 50 80 55
Fax: +43/1/523 50 80 30
mailto: office@kronberger.net
www.kronberger.net

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB0001