Scheuch: Umsetzung der Agrarreform stellt Bauern vor massive Probleme

ÖVP-Bauernbund nimmt die Sorgen der Landwirte nicht mehr ernst

Wien, 2004-09-16 (fpd) - Massive Kritik an der Umsetzung der Agrarreform übt der Bundesobmann der freiheitlichen Bauernschaft, FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch. "Die Selbstherrlichkeit, mit der die ÖVP die Agrarreform vorantreibt, ist für tausende Landwirte vollkommen unverständlich!" Viele Bäuerinnen und Bauern würden so vor große Probleme gestellt. ****

"Wir Freiheitliche haben in den letzten Monaten bereits mehrmals vor der überhasteten Umsetzung gewarnt, und darauf hingewiesen, dass es hier zu einer Vielzahl von Problemen und Ungerechtigkeiten kommen wird", erklärte Scheuch. Es wurde viel zu wenig informiert, die Kammern seien großteils überfordert und die AMA schalte bei der Umsetzung auf stur. Auf die Probleme der Bauern werde zu wenig Rücksicht genommen, da man die Reform unter enormen Zeitdruck durchpeitschen möchte.

"Für tausende bäuerliche Betriebe geht es um das finanzielle Überleben! Hier kann und darf man nicht einfach von Brüssel und Wien aus über die Menschen drüberfahren!", warnte Scheuch in Richtung Bauernbund. Die Betriebe brauchen dringend mehr Beratung und Betreuung. Viele Details seien unklar, und durch die laufenden Veränderungen sei es beinahe unmöglich, hier vereinheitliche Systeme anzuwenden.

"Die Verantwortungsträger innerhalb der ÖVP müssen endlich erkennen, dass unsere Bauern eine viel zu wichtige Bevölkerungsgruppe sind, als dass man sie am Altar der europäischen Agrarpolitik opfern sollte!", so Scheuch abschließend.

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