Österreichischer Tierschutzverein ruft zum Boykott auf: Wirkliche Tierfreunde meiden den Film "Zwei Brüder" !!

Wien (OTS) - Heute startet der Tierfilm "Zwei Brüder" in den Österreichischen Kinos. Doch ist er wirklich ein Beitrag zum Artenschutz oder doch nur etwa Dressurkommerz? Wer denkt an die Tiger, die für die Dreharbeiten herhalten mussten?

Der Regisseur Jean-Jaques Annaud gibt ganz freimütig zu, dass 30 Tiger -davon 18 Babies zumeist im Alter von sieben bis zwölf Wochen-für die Dreharbeiten gebraucht worden sind. Diese Zahl ist erschreckend, denn natürlich wurde mit Dressur gearbeitet und sogar die sanfteste Art der Dressur bedeutet, dass Tiere Handlungen vollführen müssen, die nicht ihrem Naturell entsprechen. Dazu kommt, dass man nie wissen kann, welche Dressurmittel letztlich wirklich zum Einsatz kommen.

So richtig der Gedanke ist den Menschen ein Gefühl für Artenschutz zu vermitteln, so falsch sind die in diesem Fall gewählten Mittel. Denn seltene und majestätische Tiere zu kommerzialisieren und zu dressieren ist in einer Zeit, in der es die Crew um Peter Jackson geschafft hat zig tausende Orcs computeranimiert durch Mittelerde laufen zu lassen, einfach nicht mehr notwendig. Technik hätte hier Tiere ersetzen können.

Aus diesem Grund ruft der Österreichische Tierschutzverein alle Tierfreunde zum Boykott dieses Films auf.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Roman Kopfer
Geschäftsführer Wien
Tel.: 01 / 897 3346
Mobil: 0664/4521694

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