Österreichische Automobilimporteure gegen Malus bei der Förderung von Dieselpartikelfilter

Wien (OTS) - Weiterhin eindeutig gegen einen Malus bei der
geplanten Dieselpartikelförderung der Bundesregierung spricht sich Dr. Felix Clary und Aldringen, Vorsitzender der österreichischen Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung, aus.

"Solange es keinen Bestand an entsprechenden Fahrzeugen gibt, kann ein solcher Malus nur zu Mehreinnahmen des Finanzministers führen. Hier wird ein Großteil der Dieselfahrzeuge diskriminiert, obwohl diese den geltenden EU-Abgasbestimmungen entsprechen. Wir begrüßen zwar aus umweltpolitischen Gründen die geplante Förderung, die österreichische Automobilwirtschaft wird aber sicher nicht zusehen, wie sich der Finanzminister aufgrund des geringen Angebots Mehreinnahmen von den Konsumenten holt. Außerdem sind wir verwundert, dass hier weder von Seiten der Finanz noch von Seiten des Verkehrs-und Umweltministeriums das Gespräch mit der Automobilwirtschaft gesucht wurde, obwohl hiezu schon mehrmals unsere Bereitschaft erklärt wurde", so Clary, der sich aus Gründen der Fairness auch für eine entsprechende Förderung für Nachrüstlösungen ausspricht.

"Solche Hau-Ruck-Aktionen können nicht im Sinne einer durchdachten Wirtschaftspolitik sein, da die produzierende Industrie auf so kurzfristige Gesetzesänderungen nicht reagieren kann", so Clary. Die Industrie verlange langfristige europäische Lösungen und keine nationalen Schnellschüsse.

Nach Recherchen der Vereinigung der österreichischen Automobilimporteure sind derzeit erst knapp 8 Prozent des Dieselbestandes am Markt mit einer entsprechenden Partikelfiltertechnologie ausgestattet, 2005 werden es nicht mehr als 20 Prozent sein.

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