Kranzl: Spät aber doch!

Kranzl zur Asylsituation

St. Pölten (SPI) - "Ich freue mich das LR Josef Plank nun endlich meinen Vorschlag, nämlich die Asylwerber auf alle 573 Gemeinden in NÖ zu verteilen, aufgenommen hat, dies würde wesentlich zur Entlastung von Traiskirchen beitragen," so Soziallandesrätin Christa Kranzl.****

Am 19. Feb. des Jahres wurde gemeinsam mit der Volkshilfe NÖ und BGM Kogler aus Puchenstuben die Asylsituation in NÖ vor in Kraft treten des neuen Asylgesetztes per 1. Mai 2004 durchleuchtet. Dabei wurde der Appell an alle NÖ Gemeinden gerichtet, mindestens eine Asylfamilie aufzunehmen. Dadurch könnten eher kleinere Unterbringungsmöglichkeiten gefunden und dadurch eine Konzentration an wenigen Orten vermieden werden. Puchenstuben sei laut Landesrat Christa Kranzl ein positives Beispiel für eine offene Asylpolitik, der kleine Ort hat 8 Flüchtlingsfamilien mit 14 Kindern Unterkunft gewährt und damit zugleich die örtliche Volksschule abgesichert. Dort wo Gemeinden mit sinkenden Geburtenzahlen kämpfen und Probleme haben Ihre Schule oder Kindergärten aufrechterhalten zu können, wäre die Unterbringung von Asylwerbern ein sinnvoller Weg, Spitz an der Donau und zuletzt auch Rosenburg - Mold haben dies erkannt, in zuletzt genannter Gemeinde können beide Volksschulstandorte aufrechterhalten werden. "Trotzdem ist es Aufgabe des Innenministers, dafür Sorge zu tragen, dass alle übrigen 7 Bundesländer ihre Quote erfüllen", so Soziallandesrätin Christa Kranzl. (Schluss) as

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