• 15.09.2004, 13:23:38
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Darabos zu FPÖ-Klausur: "Radikaler Politikwechsel" notwendig

Neues Image macht den Verrat an den Arbeitern nicht wett

Wien (SK) Die heutigen Selbstbeschwörungsformeln der FPÖ -
"dynamischeres Image", "an den positiven Dingen erfreuen", "Erfolge
sichtbar machen", "moderner, offener werden" - bezeichnet
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos als "Verkennung der
politischen Realität". "Kein noch so neues Image macht den Verrat der
FPÖ an den Arbeitern wett", sagte Darabos. Wenn sich die FPÖ nicht
aus der Geiselhaft der ÖVP befreie und den Verrat an jenen Personen,
die sie vorgegeben hat zu vertreten, fortsetze, seien "neue Wege im
Verkauf" überflüssig. ****

"Notwendig wäre ein radikaler Politikwechsel, den die FPÖ aber nicht
einmal ansatzweise erkennen lässt", verwies Darabos auf das jüngste
Beispiel Pensionen, wo die FPÖ Abschlägen für Schwerarbeiter
zugestimmt und der freiheitliche Sozialminister Haupt schon in
vorauseilendem Gehorsam die Zahl der Schwerarbeiter auf lediglich
rund 6.000 Personen beschränkt habe.

Darabos kritisierte Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst außerdem,
dass sich Sozialminister Haupt offensichtlich lieber auf seine
bevorstehende Festrede auf dem Ulrichsberg vorbereite, anstatt an
einer fairen Definition von Schwerarbeit zu arbeiten. (Schluss) se

OTS0172    2004-09-15/13:23

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