• 15.09.2004, 12:55:13
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ÖAAB-Hoch an WAFF-Meißl: Jammern über Tatsachen hat keinen Sinn, rasches Handeln ist gefragt

SPÖ-typischer Verdrängungsstil erfasst jetzt auch den WAFF

(ÖAAB-Wien, 15.9.2004) "Bei der Lehrstellenproblematik hat Jammern,
wie es der WAFF-Geschäftsführer tut, keinen Sinn, engagiertes Handeln
wäre eher im Interesse der lehrstellensuchenden Jugendlichen", so
reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und
AK-Vorstandsmitglied Alfred Hoch auf eine Aussendung vom
Geschäftsführer des WAFF, Fritz Meißl. In dieser kritisiert Meißl
u.a. die Tatsache, dass viele Lehrstellen von Nicht-Wienern besetzt
werden.

"Aufzurechnen, ob jetzt ein junger Mensch mit einer Lehrstelle aus
Wien, Niederösterreich oder gar aus dem Burgenland komme, halte ich
für vollkommen falsch", so Alfred Hoch. Eine Millionenstadt wie Wien
darf keinesfalls den Fehler machen, Umlandgebiete bei der
Arbeitsmarktpolitik auszuschließen, noch dazu wenn es sich um junge
Menschen handelt. "Der typische Stil der Wiener SPÖ, lieber die
Ursachen zu verdrängen und woanders zu suchen, als rasch
Lösungsansätze, wie man aus der Lehrlingsmisere herauskommen kann, zu
erarbeiten, dürfte nun auch den WAFF erfaßt haben", bedauert Hoch.

In diesem Zusammenhang erinnerte Hoch an jene Maßnahmen der
ÖVP-geführten Bundesregierung, die bereits gesetzt wurden bzw. an
deren Umsetzung derzeit gearbeitet wird: So wurde 2002 eine
Lehrlingsprämie von Euro 1000.- für jene Betriebe eingeführt, die
Lehrlinge ausbilden. Weiters wird gerade die Einrichtung der
Schnupperlehre des Polytechnischen Lehrgangs auf andere Schultypen
ausgeweitet, um Irrtümer bei der Ausbildungswahl zu vermeiden. Zu
guter Letzt werde gerade an sogenannten "Bildungsstandards"
gearbeitet, mit dem Ziel, dass qualifizierte Jugendliche rasch zu
einer Lehrstelle kommen.

Die ÖVP hat richtungsweisende Maßnahmen rasch gesetzt, jetzt liegt es
an der Wiener Stadtregierung diese zu unterstützen bzw. neue Ansätze
für die Zukunft junger lehrstellensuchender Menschen zu erarbeiten.
"Es wäre eine gute Idee, würde sich auch der WAFF noch stärker dieser
Zielgruppe widmen", so Hoch abschließend.

OTS0159    2004-09-15/12:55

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