• 15.09.2004, 12:28:57
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Grünewald fordert zusätzliche Mittel für die Universitäten

Erhöhung um rund 20 Prozent nötig, um OECD-Schnitt zu erreichen

Wien (OTS) - Die OECD-Studie 'Bildung auf einen Blick’ hat
neuerlich bestätigt, dass Österreich bei den Studierenden zu den
Schlusslichtern innerhalb der OECD zählt. Bildungsministerin Gehrer
interpretierte gestern diese Zahlen als Bestätigung für ihren
bildungspolitischen Weg. Diese Reaktion zeige, dass Gehrer bloß den
Kopf in den Sand stecken und Finanzminister Grasser die Mauer machen
wolle. Es sei daher nicht zu erwarten, dass sie für das kommende
Budget zusätzliche Dotierungen für die Universitäten herausverhandelt
habe. Schon letztes Jahr haben die Oppositionsparteien von Gehrer
eine zusätzliche Finanzspritze von 100 Millionen Euro als Soforthilfe
für die Unis verlangt. "Der OECD-Bericht bestätigt nun, dass die
Universitäten dringend mehr Geld benötigen. Damit sollten mehr
Studienplätze geschaffen und das Betreuungsverhältnis verbessert
werden", fordert Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen.

Österreichs Universitäten würden rund 20 Prozent mehr Geld benötigen,
um auf internationales Finanzierungsniveau zu kommen. Das heimische
Hochschulbudget betrage derzeit 1,1 Prozent des BIP, der OECD-Schnitt
liege bei 1,6 Prozent, die USA hätten 2,5 Prozent, erläutert
Grünewald. Mit diesem Geld könnte das Betreuungsverhältnis, die
räumliche Situation sowie die Infrastruktur verbessert und zugleich
eine bessere Betreuung der Studierenden sichergestellt werden.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS0150    2004-09-15/12:28

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