Land Kärnten unterstützt Beschäftigungsprojekt im Rahmen des "Hemma-Pilgerweges"

LH Haider: 12,6 Mio-Landeszuschuss für kulturtouristisch interessantes Projekt - Attraktion im Alpen-Adria-Raum

Klagenfurt (LPD) - Mit dem Projekt "Hemma-Pilgerweg" soll eine historische Pilgerroute, die vom Loiblpass bis nach Gurk führte, wiederbelebt werden. Das Projekt der Katholischen Kirche Kärntens wird von Bund, Land Kärnten und EU finanziert.

Landeshauptmann Jörg Haider sagte, dass dieses Projekt hoch interessant sei und ein wesentlicher Beitrag sein könne, einen sanften Kulturtourismus anzukurbeln. Es gebe immer mehr Menschen, die Besinnung mit einer Wanderung durch eine schöne und anregende Landschaft, die auch eine große Anzahl von Kulturdenkmälern aufweist, verbinden. Kärnten sei dafür hervorragend geeignet, gebe es hier doch einen unglaublichen Reichtum an ideellen und materiellen Werten. Das Projekt fördere auch die grenzüberschreitende Begegnung und damit die Idee des friedlichen Miteinanders, so Haider. Das Projekt soll eine Attraktion im Alpen-Adria-Raum werden. Auch der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz verbindet mit dem Projekt die Hoffnung, dass der Hemma-Pilgerweg langfristig ebenso bekannt werde wie der berühmte Jakobsweg nach Santiago de Compostela im spanischen Galicien.

Wie Haider mitteilte, werde das Projekt auch in der Form unterstützt, dass ein Landeszuschuss in Höhe von 12,6 Mio. Euro gewährt wird. Damit werden Personalkosten für sechs Projektmitarbeiter unterstützt. Insgesamt beläuft sich das Gemeinnützige Beschäftigungsprojekt
(sechs Arbeitsplätze bzw. Dienstverhältnisse) auf 53, 7 Mio. Euro.

In Kärnten, in Slowenien und in der Steiermark spielte und spielt die Verehrung der Heiligen Hemma eine große Rolle. Aufbauend auf diese lange Wallfahrtstradition hat die Katholische Kirche in Kärnten dieses Interreg-Projekt initiiert, bei dem gemeinsam mit Regionalkooperativen und der Kärntner Landesregierung, mit Gemeinden und Pfarren und mit Kooperationspartnern aus Slowenien an einem Regionen übergreifendem Pilgerweg gearbeitet wird, der den Menschen bei ihrer Suche nach Sinn und Spiritualität Unterstützung bieten soll.

Das Interreg-Projekt will auf 24 Stationen in Kärnten, Slowenien und der Steiermark eine grenzüberschreitende Attraktion schaffen. Der Bogen der Stationen spannt sich von Admont über St. Hemma in der Steiermark über Gurk, Eberstein, St. Georgen am Längsee und Maria Saal bis zu Krainburg, Laibach und Cilli in Slowenien. Auch der Hemmaberg nahe Globasnitz ist Bestandteil des Projektes.
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