Amon: Tumpel hat Aufgabe als AK-Präsident bei Harmonisierung nicht wahrgenommen

Wiederwahl zum Anlass nehmen, um AK eigenständig und nicht als verlängerten Arm der SPÖ-Parteizentrale zu positionieren

Wien, 14. September 2004 (ÖVP-PK) Wenn Arbeiterkammerpräsident Herbert Tumpel heute, Dienstag, die Bundesregierung auffordere, Nachbesserungen bei der Harmonisierung der Pensionssysteme vorzunehmen, gestehe er damit ein, seine ureigenste Aufgabe, nämlich die Vertretung der Interessen der österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nicht wahrgenommen zu haben. "Die Arbeiterkammer saß von Anfang an mit am Tisch bei den Verhandlungen zur Harmonisierung. Gemeinsam mit ÖGB-Vorsitzendem Fritz Verzetnitsch hätte sich Tumpel - wäre kein Zuruf aus der Löwelstraße erfolgt - schon mit dem ursprünglichen Konzept, über das in weiten Teilen Sozialpartnereinigung bestand, zufrieden gegeben", so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. ****

Amon forderte Tumpel auf, seine Wiederwahl und die Fehlstrategie der Verantwortlichen in der SPÖ-Parteizentrale, die SPÖ-Arbeitnehmer aus AK und ÖGB vom Verhandlungstisch zur Harmonisierung zurückzurufen, zum Anlass zu nehmen, die Arbeiterkammer endlich als Interessensvertretung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fungieren zu lassen, anstatt ständig als verlängerter Arm der SPÖ-Parteizentrale zu agieren.

Auch die Aussagen Tumpels zur Beschäftigungssituation in Österreich seien klar parteipolitisch gefärbt. "Was Tumpel heute fordert, setzt diese Regierung seit Jahren um", so Amon. Mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union finde diese Politik auch international Anerkennung. Zusätzlich seien etwa mit den beiden Etappen der Steuerreform, den Konjunkturpaketen oder der Lohnnebenkostensenkung für ältere Arbeitnehmer nachhaltige und richtige Maßnahmen für die Zukunft gesetzt worden, schloss der ÖAAB-Generalsekretär.

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