Brinek: Klagen Broukals und Grünewalds gehen ins Leere

SPÖ Wissenschaftssprecher soll nicht krankjammern, was selbst Niederwieser als positiv bezeichnet

Wien, 14. September (ÖVP-PK) "Nach den heutigen Presseaussendungen von Niederwieser und Broukal stellt sich die Frage, wer eigentlich die Bildungs- und wissenschaftspolitische Linie der SPÖ vertritt. Niederwieser redet davon, dass die positiven Ergebnisse der OECD-Studie 'Education at a Glance 2004' auf SPÖ zurück gingen, womit nur die Wissenschaftspolitik bis 2000 gemeint sein kann. Die Schulpolitik wird ja bereits seit 1995 von Bildungsministerin Gehrer gestaltet. Gleichzeitig beklagt Broukal, dass die Ergebnisse im Wissenschaftsbereich schlecht lägen", erklärte heute, Dienstag, die ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. ****

"Die Kritik Broukals geht anlässlich der Faktenlage völlig ins Leere. Heuer haben die Universitäten um sechs Prozent mehr Budget erhalten als im vergangenen Jahr. Die von Broukal und Grünewald kritisierten Zahlen der OECD beziehen sich auf das Jahr 2001. Dass nicht alle Mängel, die sich unter der SPÖ-Wissenschaftspolitik angehäuft haben, sofort beseitigt werden können, dürfe nicht darüber hinweg täuschen, dass Österreich mit den Hochschulen am richtigen Weg liegt", sagte Brinek. So habe sich die
Akademikerquote seit 1991 verdoppelt, bei den Studienanfängern und bei den Absolventen wurden neue Rekorde erreicht, neue, attraktive dreigliedrige Studienangebote eingeführt und der Fachhochschulsektor zu einer Erfolgsgeschichte ausgebaut. Wie sich herausstellte, hat sich die Einführung der Studienbeiträge positiv auf die Absolventenzahlen und die Studiendauer ausgewirkt. Bei den Ausgaben pro Studierendem liegt Österreich unter den Top 5 im europäischen Vergleich. "Broukal hat keinen Grund zu jammern. Er soll nicht das, was selbst SPÖ-Bildungssprecher Niederwieser als positiv bezeichnet, krankreden, sondern sich an der positiven Entwicklung im Hochschulbereich konstruktiv beteiligen", so Brinek abschließend.

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