Amon: Top-Platzierungen bei OECD-Studie bestätigen Kurs der Bildungspolitik

SPÖ ist noch mit Kurssuche beschäftigt

Wien, 14. September 2004 (ÖVP-PK) Die heute veröffentlichte Studie der OECD, "Education at a glance", zeige auf, was von der Panikmache der SPÖ im Bildungsbereich zu halten sei. "Man wütet und wettert gegen die Maßnahmen der Bildungsministerin - kommt dann eine selbst von der SPÖ als positiv anerkannte Studie daher, versucht man, sie auf seine Fahnen zu heften", konstatierte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser habe bei seiner jüngsten Wortmeldung, in der er "30 Jahre sozialdemokratische Bildungspolitik" rühmte und den angegebenen Zeitraum der Studie als Zeit der SPÖ-Bildungspolitik für sich reklamierte, vollkommen vergessen, dass es Bildungsministerin Elisabeth Gehrer gewesen sei, die bereits ab 1995 die Bildungspolitik in Österreich gestalte. ****

In der SPÖ müsse man sich offensichtlich auch in der Bildungspolitik erst einmal auf einen einheitlichen Kurs einigen. "Ihr Wissenschaftssprecher Josef Broukal verspricht den Universitäten heute schon, unter SPÖ-Verantwortung mehr Geld an die Unis fließen zu lassen. Vorsitzender Gusenbauer hingegen möchte sich lieber auf die Förderung von Elite-Universitäten verlegen", führte Amon aus. Broukals heutige Aussagen seien insbesondere dann mit Vorsicht zu genießen, wenn man sich an anders lautende Vorstellungen im Nationalratswahlkampf 2002 erinnere, wo Broukal etwa in der "Kleinen Zeitung" vom 16. November davon gesprochen habe, dass "die Erfahrung aus seiner Zeit beim ORF zeigt, dass sich in vielen Bereichen zehn Prozent einsparen lassen, ohne dass jemand etwas bemerkt".

Die heute präsentierte Studie zeige vielschichtige Aspekte der Bildungssysteme der OECD-Staaten auf, "und bei vielen liegen wir sehr gut", so Amon. So sei etwa das Bildungsniveau in Österreich generell sehr hoch. "78 Prozent der Wohnbevölkerung haben eine weiterführende Schule abgeschlossen, im OECD-Schnitt sind es 64. Damit liegen wir im ersten Viertel der EU-Staaten", so der ÖVP-Bildungssprecher.

Auch der Erfolg des dualen Bildungssystems und des berufsbildenden Schulwesens werde in der OECD-Studie klar ausgewiesen. 79 Prozent der Schüler, die eine weiterführende Schule besuchten, bekämen dadurch gleichzeitig berufliche Ausbildung (OECD-Schnitt: 49 Prozent). "Damit liegen wir unter den Top 3 im EU-Vergleich", sagte Amon.

Im Gegensatz zu den Unkenrufen der SPÖ zeige "Education at a glance" auch deutlich auf, dass Österreich bei den jährlichen Ausgaben pro Schüler/Studierenden überall im vorderen Drittel und klar vor Staaten wie Deutschland oder Finnland liege. "Bei den Universitäten und anderen tertiären Bildungseinrichtungen liegen wir an Platz 5 im EU-Vergleich, bei den Volksschulen auf Platz 4
und im Sekundarbereich an 2. Stelle", erläuterte der ÖVP-Bildungssprecher. Im Anteil am BIP 2001 (5,8 Prozent) sei eine leichte Steigerung im Vergleich zu 2000 (5,7 Prozent) zu
verzeichnen gewesen, schloss Amon.

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