Ehemaliger Jugendgerichtshof-Präsident Jesionek findet Drogenkonsum "okay"

JVP Wien sieht Skandal um Aussagen am Rande einer SP-Pressekonferenz

Wien - 14.9.2004 - "In einem Interview mit dem Magazin Chilli am Rande einer SPÖ-Pressekonferenz verharmlost der ehemalige Präsident des Jugendgerichtshofes, Udo Jesionek, in skandalöser Weise den Drogenkonsum", kritisiert Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Ist es denn wirklich die Meinung der SPÖ, dass Drogenkonsum so harmlos ist?"

Kroiher zitiert die Jesionek-Aussagen von der Chili-Homepage: "… Ich könnte mir vorstellen, jetzt würde ich wahrscheinlich einmal einen Joint probieren. Ich würde wahrscheinlich auch einmal so eine Designer-Droge schlucken. Dann hör ich wieder auf und die Sache ist okay. …" Die Junge ÖVP Wien sieht ein erschreckendes Verhältnis zum Drogenkonsum. "Es ist ein Skandal, wenn der ehemalige Präsident des Jugendgerichtshofs nun Jugendlichen erklärt, wie harmlos Drogenkonsum ist. Erklärungsbedarf hat aber auch die SPÖ, die Jesionek ausgerechnet im Jugendstrafrecht als ihren Experten präsentiert", so Kroiher.

Die Junge ÖVP Wien verlangt nun Konsequenzen. "SP-Bürgermeister Michael Häupl braucht sich keine Gedanken zu machen, wie er als Chef der Wiener Polizei die Bundeshauptstadt sicherer machen könnte. Es würde schon ausreichen, wenn er dafür sorgt, dass seine Parteikollegen die Drogenszene in Wien nicht auch noch fördern", so Kroiher abschließend.

Das Interview ist unter folgender Internet-Adresse abrufbar:
http://www.chili.at/cgi-bin/site.cgi?code=sm_00000010 (Schluss)

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