Grünewald: Studiengebühren verhindern Erhöhung der AkademikerInnenquote

Unis ächzen unter unzureichender Budgetsituation

Wien (OTS) - "Die Studiengebühren und die seit langem
unzureichende Budgetsituation der Universitäten haben die Positionierung Österreichs im OECD-Vergleich verschlechtert. Die Studiengebühren verhindern zudem die nötige Erhöhung der Studierendenzahlen und der AkademikerInnenquote", kritisierte Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der Grünen, angesichts der heute veröffentlichten Zahlen der OECD-Studie 'Bildung auf einen Blick 2004'. Die Studiengebühren hätten einen Rückgang der im internationalen Vergleich ohnehin bereits niedrigen Studierendenzahlen bewirkt.

Grünewald forderte daher, den chronisch unterfinanzierten Universitäten endlich mehr Mittel zur Verfügung zu stellen und die von der Regierung versprochenen, aber immer noch nicht finanzierten ProfessorenInnenstellen zu besetzen. Er sprach sich erneut für einen freien und offenen Hochschulzugang als wesentliche Zukunftsinvestition aus. "Für die bevorstehenden Budgetverhandlungen bleibt zu hoffen, dass die Regierung sich diesen Tatsachen nicht länger verschließt und dem tertiären Bildungsbereich endlich Weltklasse-Budgets zur Verfügung stellt", so Grünewald.

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