Grüne Gewerkschaft: Einziges Konzept gegen Frauen-Altersarmut: Grundsicherung im Alter

Alternative und Grüne GewerkschafterInnen sehen sich in Kritik an Regierungs- und ÖGB-Modellen bestätigt.

Wien (Grüne) - "Die von Bundesregierung propagierte Pensionszauberformel 45-65-80 entpuppt sich immer mehr als Pensionsfalle für Frauen. Frauendurchschnittspensionen von jetzt schon nur mehr € 618 sind nicht existenzsichernd, von einer Sicherung des Lebensstandards kann schon überhaupt keine Rede sein. Und die von schwarz-blau vorgelegten Reformmaßnahmen werden diese Tendenz noch beschleunigen," kritisiert Markus Koza, Bundessekretär der AUGE/UG einmal mehr die schwarz-blaue Pensionsreform.

Koza lehnt allerdings auch die ÖGB-Positionen ab: "Die Kritik an der Pensionsreform seitens des ÖGB greift zu kurz. Auch der ÖGB hält am prinzipiellen Modell 45-65-80 fest. Bedauerlich ist, dass sich der ÖGB bis heute nicht durchringen kann, eine Grundsicherung im Alter einzufordern. Nur diese, ergänzt durch eine im umlageverfahren finanzierte Pensionsversicherung, sichert vor Armut, und würde auch die Einkommenslücke zwischen männlichen und weiblichen PensionistInnen verringern," so Koza weiter. "Unsere Kritik am Modell 45-65-80 als frauen- und bildungsfeindlich bestätigt sich von Tag zu Tag. Inzwischen sollte auch im ÖGB angesichts der neu veröffentlichen Zahlen ein Umdenkprozess stattfinden. Es kann für alle nur heißen: zurück an den Start, neu verhandeln, breit diskutieren und endlich für neue Ideen offen sein," schließt Koza.

Rückfragehinweis: Mag. Markus Koza, AUGE: 01/505 19 52

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Mag. Heike Warmuth, Tel.: 4000 - 81814, http://wien.gruene.at

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