WIFI setzt erfolgreiche Internationalisierung fort: "WIFI Serbia" startet 2005

Leitl: WIFI Hungaria bewährt sich hervorragend - Über 4.300 Managementseminare des WIFI IKT seit 1990 in den MOEL kurbeln Österreichs Exporte und Ausbau des WIFI-Netzwerks an

Wien (PWK610) - Nach dem erfolgreichem Start von WIFI Hungaria (2003) und nach mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich durchgeführten Managementausbildungen in Süd-, Mittel- und Osteuropa (WIFI-IKT), setzt Österreichs Marktführer in der beruflichen Aus- und Weiterbildung einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung. Heute, Dienstag, unterzeichneten WKÖ-Präsident Christoph Leitl und der serbische Wirtschaftskammerpräsident, Radoslav Veselinovic, in Wien einen Vertrag über die Errichtung des "WIFI Serbia" mit Beginn 2005 in Belgrad. "Wirtschaftsförderung heißt auch Mitgestaltung und Beeinflussung von Märkten durch die Bereitstellung von attraktiven Bildungsangeboten. Wir wollen mit unserem WIFI an der wirtschaftlichen Weiterentwicklung unserer Zielländer aktiv mitwirken und sehen uns auch als Türöffner für die heimischen Unternehmen in diesen Märkten", beschreibt Leitl die WIFI-Internationalisierungs-Strategie als win-win-Situation für beide Seiten.

Das WIFI in Budapest habe sich ausgezeichnet bewährt und könne bereits über 2.200 Kursteilnehmer vor allem aus dem Kreis mulitnationaler Unternehmen zählen, berichtet Leitl. Die hohe Qualität der angebotenen Kurse und Firmen-Intern-Trainings sowie top-ausgestattete Schulungsräume im Stadtzentrum zeichnen für den Erfolg verantwortlich.

"Für den seit 1990 durchgeführten Internationalen Know-how Transfers hat die WKÖ insgesamt fast 16 Millionen Euro für rund 4.300 Managementseminare aufgewendet", resümiert Leitl. Er sieht darin "eine exzellente Investition in die Zukunft - für die Aus- und Weiterbildung der Geschäftspartner unserer Unternehmen, für den Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und zur Förderung von Erfahrungsaustausch, Networking und Kooperationen - was sich ja in der rasanten österreichischen Exportentwicklung in die mittel- und osteuropäischen Länder deutlich widerspiegelt." Kooperationen im Bildungsbereich führten zu Kooperationen im Wirtschaftsbereich. Dies sei auch der Hauptgrund für das intensive österreichische Engagement in den neuen EU-Mitgliedstaaten.

Das WIFI Serbia wird mit seinem Lehrgangsangebot bereits ab Anfang nächsten Jahres starten, kündigt der Institutsleiter des WIFI Österreich, Michael Landertshammer, an. Eine vorab durchgeführte Bildungsbedarfsanalyse habe ergeben, dass besonders die betriebswirtschaftlichen Basisthemen, wie Marketing, Finanzierung, und Außenhandel die größte Nachfrage in Serbien haben werden. Die Lehrgänge werden von lokalen Lehrkräften durchgeführt, welche vorab im Rahmen eines intensiven Train-the-Trainer-Programms nach strengen Qualitätskriterien im WIFI Österreich ausgebildet werden.

"Die Zusammenarbeit mit lokalen Bildungsanbietern im Rahmen von Franchiseverträgen wird vom WIFI künftig verstärkt verfolgt werden", erklärt Landertshammer. So werde heuer auch ein Kooperationsvertrag des "WIFI Austria Polska" in Lodz unterschrieben werden. Ab nächstem Jahr startet dann unter dem Markennamen WIFI ein auf die lokalen Gegebenheiten angepasstes Ausbildungsprogramm in Polen.

Die Managementlehrgänge des WIFI IKT in Mittel- und Osteuropa bilden eine ausgezeichnete Basis für eine Vertiefung der Bildungskooperationen. Dies will die Wirtschaftskammer Österreich weiter verfolgen und dem Credo der WIFIs - dem "lifelong learning" -europaweit im Sinne der Lissabon-Strategie zum Durchbruch verhelfen. (Ne)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Presseabteilung
Mag. Markus Nepf
Tel.: (++43) 0590 900-4599
Fax: (++43) 0590 900-263
presse@wko.at
http://wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003