Wehsely: Die Stadt leistet bei Integration, was sie leisten kann

Wehsely fordert Süssmuth-Kommission für Österreich

Wien (OTS) - "Die Stadt leistet im Bereich Integration, was sie leisten kann. So hat zum Beispiel die MA 20 - Fremdenrechtliche Angelegenheiten mit einem kompletten Relaunch das Konzept der erfolgreichen Willkommensmappen noch weiter verbessert. Der Umfang der Willkommensmappen hat sich mit rund 45 Seiten jetzt verdoppelt", erklärte Integrations- und Frauenstadträtin Mag.a Sonja Wehsely Dienstag gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. Die Willkommensmappen erhalten ZuwanderInnen beim Erstkontakt mit dem Wiener Magistrat. "Aber: Um das Thema 'Geregelte Zuwanderung' vernünftig und geplant zu organisieren, brauchen wir auf Bundesebene eine Kommission nach dem Vorbild der deutschen Süssmuth-Kommission. Wir brauchen einen strukturierten Dialog zwischen Wissenschaft, NGOs, den SozialpartnerInnen sowie Bund, Ländern und Gemeinden. Der Kommission sollte eine Person von staatspolitischer Bedeutung mit internationaler Erfahrung vorsitzen. Ziel ist es, bundesweit Lösungen zur Zuwanderungsfrage zu erarbeiten."****

Die Willkommensmappen der MA 20 enthalten Informationen über alle Lebensbereiche - mit Adressen, Telefonnummern und Links und sollen den Start erleichtern. Wer bietet Deutschkurse an? Wie ist die Kinderbetreuung organisiert? Wo erhalte ich ärztliche Hilfe? All das sind Fragen, die die MA 20 mit den Willkommensmappen in übersichtlicher Weise zweisprachig anbietet - neben Deutsch in den Sprachen Serbisch, Bosnisch, Kroatisch, Türkisch, Albanisch, Arabisch, Russisch, Englisch und Französisch.

Der Mappe beigelegt sind Museumsgutscheine, Stadtpläne, verschiedene Broschüren und eine eigene Integrationszeitung der Stadt Wien, die teilweise muttersprachlich gestaltet ist.

Begleitend finden die ZuwanderInnen eine Einladung zu einem persönlichen Orientierungsgespräch in der Mappe vor. Dabei wird in Kleingruppen, meist in einer Volkshochschule, an einen Abend im Beisein muttersprachlicher ModeratorInnen, MitarbeiterInnen der MA 20 und bei Bedarf auch von ArbeitsrechtsexpertInnen auf die speziellen Probleme der ZuwanderInnen eingegangen.

"Wir brauchen bei individuellen Problemen der KundInnen maßgeschneiderte Lösungen. KundInnenorientierung und Sachkompetenz werden beim Wiener Magistrat schon immer groß geschrieben. Jetzt geht es darum, auch auf Bundesebene zu nachhaltigen Lösungen im Migrationsbereich zu finden", so Wehsely.

InteressentInnen für die Willkommensmappen wenden sich an:

o MA 20 - Fremdenrechtliche Angelegenheiten Fickeystraße 1-11 1110 Wien Telefon: 4000-44801 http://www.wien.gv.at/fremde/

(Schluss) me

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Michael Eipeldauer
Tel.: 4000/81 853
Handy: 0664/826 84 36
eip@gif.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0012