"Innovative Überlegungen zur Gesundheitsreform"

"Gesundheitsplattform" am 16. 9. im Haus der Wirtschaft - Experten diskutieren neue Strategien - Gesundheitsministerin Rauch-Kallat und GS Mitterlehner am Podium

Wien (PWK609) - Das österreichische Gesundheitssystem schneidet im europäischen Vergleich überdurchschnittlich ab. Das betrifft sowohl das Leistungsniveau als auch die dafür aufgewendeten Kosten. Auf Defizite in der sozialen Krankenversicherung wurde in der Vergangenheit reflexartig immer wieder mit Beitragserhöhungen reagiert. Dies hat zum Teil die notwendigen Strukturveränderungen verhindert.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung lädt die von der Wirtschaftskammer Österreich gegründete "Gesundheitsplattform" am Donnerstag (16.9.) Vormittag unter dem Motto "Innovative Überlegungen zur Gesundheitsreform" zu einem Diskussionsforum ins Haus der Wirtschaft (Julius-Raab-Saal, Beginn 9.00 Uhr, Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos). Experten aus dem In- und Ausland werden dabei kurz-, mittel- und langfristige Reformvorschläge vorstellen.

Nach der Eröffnung durch den Generalsekretär-Stv der WKÖ, Reinhold Mitterlehner, spricht Prof. Stefan Felder (Universität Magdeburg) über "Neue Wege bei der Gesundheitsreform in Deutschland". Mit den Umsetzungsmöglichkeiten für Österreich befasst sich anschließend der Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der WKÖ, Martin Gleitsmann. An der abschließenden Podiumsdiskussion beteiligen sich die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen, Maria Rauch-Kallat, der Vorarlberger Landesrat Hans-Peter Bischof, der Präsident der österreichischen Ärztekammer, Reiner Brettenthaler, der Arbeiterkammer-Sozialexperte Christoph Klein sowie GS Reinhold Mitterlehner.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen folgende Fragen diskutiert werden:
Wie ist die finanzielle Situation der Krankenversicherungsträger derzeit zu beurteilen?
Welche Maßnahmen sind geeignet, um nachhaltige Effizienzsteigerungen und Einsparungen im Gesundheitssystem zu erzielen?
Welche Maßnahmen davon können die Krankenversicherungsträger, die Rechtsträger der Krankenanstalten und die Gesundheitsanbieter in ihrem eigenen Bereich treffen?
Welche Schritte müssen die Politiker setzen?
Sind zusätzliche einnahmeseitige Maßnahmen notwendig und wenn ja, welche? (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Dr. Martin Gleitsmann
Tel.: (++43) 0590 900-4286
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