"Nachhaltige Wochen 2004": WKÖ starker Partner des Lebensministeriums

Slogan und Logo "Das bringt’s. Nachhaltig." wollen zum umweltfreundlichen Einkaufen anregen - WKÖ-Spartenobmann Lemler: "Wichtige Anliegen im Mittelpunkt der gemeinsamen Initiative"

Wien (PWK607) - Vom 15. September bis 15. Oktober finden heuer in ganz Österreich erstmals die "Nachhaltigen Wochen" statt. Dabei gelte es, ein Bewusstsein für ein Leben und Wirtschaften zu schaffen, das auch auf künftige Generationen Rücksicht nimmt: "Die Gegenwart gibt damit der Zukunft eine Chance", so Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich, zur lobenswerten Initiative.

Bereits jetzt hat Österreich unter den Staaten der EU-15 die beste Nachhaltigkeitsperformance und belegt im Ranking Platz 1. Dazu tragen besonders die entsprechenden Aktivitäten der vergangenen Jahre in den Bereichen "Abfall- und Emissionsvermeidung", "Gewässerschutz" sowie "Nutzung erneuerbarer Energieträger" bei.

Im Zuge der "Nachhaltigen Wochen des Handels 2004" werden nun Lebensmittelhandel, Drogerien und Baumärkte erstmals gemeinsam auf biologisch, umweltschonend sowie regional erzeugte und fair gehandelte Produkte in ihrer Werbung hinweisen. Rewe (Billa, Merkur und Bipa), Spar, Zielpunkt, ADEG, ZEV/Nah & Frisch, OBI, dm, Lagerhaus, Hagebau/ÖBAU sowie selbständige Kaufleute greifen Themen wie Bio, fairer Handel, regionale Vermarktung, Bauen und Wohnen oder Mehrweg auf und setzen diese in ihrer Eigenwerbung um. "Damit stehen die wichtigen Anliegen fairer Handel, regionales Wirtschaften, Mehrweg und diesbezügliche Bewusstseinsbildung im Vordergrund der großen gemeinsamen Initiative", zeigt sich Lemler erfreut.

Unter diesem Aspekt beteiligt sich die Wirtschaftskammer Österreich als starker Partner des Initiators Lebensministerium und aller beteiligten Handelsketten an den "Nachhaltigen Wochen des Handels 2004". Die WKÖ unterstützt aber auch selbstständige Einzelhandelskaufleute, die nicht an eine Handelskette gebunden sind. Interessierten Unternehmen werden Plakate und Folder zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung der einzelnen Produkte können die Einzelhandelskaufleute in Eigenverantwortung wahrnehmen. Unterlagen können bei Mag. Franz Tragner PR per E-Mail an ft.office@inode.at oder telefonisch unter 01/ 409 55 81 angefordert werden. Mehr Informationen zur Initiative "Nachhaltige Wochen 2004" sind auch im Internet auf www.nachhaltigewochen.at zu finden.

Lemler lädt nun die Konsumenten ein, auf das breite nachhaltige Produktangebot der österreichischen Wirtschaft zurückzugreifen. In ihrer Herstellerverantwortung sei die Wirtschaft bemüht, die Bedürfnisse der Konsumenten zu erfüllen. "Der Handel nimmt", so Lemler, "als Bindeglied zwischen Produzenten und Konsumenten eine besondere Stellung ein: In einer marktwirtschaftlichen Ordnung entscheidet er selbständig, welche Produkte er in das Sortiment aufnimmt und welche Qualitätsanforderungen er an die Produzenten weitergibt. Darüber hinaus kann durch Beratung und Kundenbetreuung darauf hingewirkt werden, dass den Kunden neben Qualitäts- auch umweltrelevante Informationen vermittelt werden. Genau darum soll es bei den ‚Nachhaltigen Wochen’ gehen: Das Auge des Konsumenten für nachhaltige Produkte, die unsere Wirtschaft bereits heute in einer großen Vielfalt in den Geschäften anbietet, zu schärfen."

Die "Nachhaltigen Wochen 2004" sind eine Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (kurz: Lebensministerium) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, der Wirtschaftskammer Österreich, den Ländern Oberösterreich, Salzburg und Steiermark und dem Österreichischen Einzelhandel. Heuer finden die "Nachhaltigen Wochen" das erste Mal statt - die Fortsetzung ist aber laut Lebensministerium geplant. (JR)

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