Am Väterthema kommt auch die Bundesregierung nicht mehr vorbei

Kinderfreunde freuen sich über erste Früchte ihrer Papa-aktiv-Kampagne- Bundesregierung initiiert Fachtagung zum Väterthema

Wien (SK) Die Papa-aktiv Kampagne der Österreichischen Kinderfreunde unterstützt seit dem Jahr 2003 Väter bei der Umsetzung aktiver Vaterschaft. Die, von den Kinderfreunden initiierte, Plattform "Vaterschutzmonat - wir sind dafür" bei der mehr als 30 österreichische Organisationen Mitglied sind, fordert die Regierung auf, Vätern die Möglichkeit zu bieten, den ersten Monat nach der Geburt ihres Kindes, von der Arbeit frei gestellt zu werden. ****

"Es freut uns natürlich, dass hier seitens der Bundesregierung erstmals öffentlich nachgedacht wird, was Väter wirklich brauchen, um Rahmenbedingungen vorzufinden, die ein positives Familienleben ermöglichen. Männer wollen nicht mehr auf die Rolle des Ernährers reduziert werden und Frauen wollen Männer, die eine partnerschaftliche Teilung der Haus- und Kinderarbeit anstreben. Hier müssen Schritte gesetzt werden, um auf die Bedürfnisse von Familien einzugehen", resümierte Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Bei der aktuellen Studie des Österreichischen Instituts für Kinderrechte und Elternbildung, die bei werdenden Vätern zum Thema Vaterschaft durchgeführt wurde, gaben 52,4 Prozent an, dass sie die Möglichkeit eines Vaterschutzmonats nützen würden, wenn damit keine beruflichen und finanziellen Nachteile verbunden wären. Über 43 Prozent begrüßen die Idee und finden, dass es diese Möglichkeiten für Familien geben sollte. Das bedeutet, dass sich über 95 Prozent der werdenden Väter für die Einführung eines Vaterschutzmonats aussprechen.

"Die positiven Rückmeldungen auf die mehr als tausend Plakate, die von uns zum Thema "aktiv Vater sein von Anfang" an, in Wien affichiert wurden, zeigen wie zeitgemäß dieses Thema in Österreich ist. Ich hoffe, dass unsere Kampagne dazu beitragen wird, der Bundesregierung mehr als Lippenbekenntnisse abzuverlangen. Österreichs Familien wollen Flexibilität in der Gestaltung ihres Familien- und Arbeitslebens. Deshalb planen wir auch für den Herbst weitere Initiativen zur Durchsetzung des Vaterschutzmonats", so Erni Graßberger, Vorsitzende der Wiener Kinderfreunde. (Schluss) up/mp

Rückfragen: Österreichische Kinderfreunde, Mag. Martina Rammer-Gmeiner, 01/5121298/47

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