Der ORF-"Report" startet am 14. September in den politischen Herbst

Krenns Abgang scheint fix

Wien (OTS) - Der "Report" - das Politmagazin des ORF - meldet sich aus der Sommerpause zurück: Neben spannenden Hintergrundberichten zum aktuellen politischen Geschehen sowie Interviews mit führenden Politikern des Landes und Experten erwarten die "Report"-Zuseher auch einige Neuerungen: Neben einer grafischen Auffrischung gibt es künftig die "Report"-Fakten und Schwerpunkt-Reportagen. Der "Report", moderiert von Birgit Fenderl, startet am Dienstag, dem 14. September 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 in die politische Herbstsaison und widmet sich u. a. der politischen Lage in Vorarlberg kurz vor der Landtagswahl.

"Report"-Chef Jelinek: Meinungen der Bevölkerung einholen

"Die Politik wird für Menschen gemacht, daher ist es uns als TV-Sender besonders wichtig, die Meinung der österreichischen Bevölkerung zu Themen, die diese bewegt, einzuholen - die 'Report'-Fakten stehen künftig jede Woche auf dem Programm. Weiters wollen wir besonders gewichtige Themen mit Schwerpunkt-Reportagen noch ausführlicher behandeln", so Gerhard Jelinek, "Report"-Sendungsverantwortlicher. "Der "Report" wird im Herbst 20 Jahre alt. In einer Spezialausgabe soll ein weiter Bogen über die Geschehnisse der österreichischen Innenpolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte gespannt werden. "Bei Durchsicht der Materialien stößt man dabei auf so manches politisches Kuriosum", so Jelinek.

Die Themen am 14. September:

Krenns Abgang

Nach dem Rückzug des St. Pöltener Bischofs Kurt Krenn erhoffen sich viele Katholiken ein Ende der Auseinandersetzungen, die die Diözese dreizehn Jahre lang erschüttert haben. Doch das wird nicht einfach:
Die Gläubigen sind in der Bewertung des Bischofs gespalten, und Krenn hinterlässt viele konservative Geistliche, die er selbst installiert hat. Ein Bericht von Robert Wiesner.

Pensionsverlierer

Während die schwarz-blaue Regierung den Abschluss ihrer Pensionsreform feiert, mehren sich die kritischen Stimmen an diesem Reformwerk. Nicht konsequent genug, ist da zu hören, und auch, dass die heutigen Jungen die großen Verlierer seien. Was ist dran an diesen Befürchtungen? Ein Bericht von Martin Pusch und Ernst Kernmayer.

Methusalems bei der Arbeit

45 Jahre Arbeit sind genug, war eine zentrale Forderung der Gewerkschaft in der aktuellen Pensionsdebatte. Es gibt allerdings auch Menschen, die jenseits des gängigen Pensionsalters noch beschäftigt sind. In Österreich arbeiten noch 11.000 über 65-Jährige, immerhin 600 Beschäftigte sind über 80. Eva Maria Kaiser hat arbeitende Methusalems besucht.

Die rote Eminenz

Er war in den siebziger Jahren Finanzminister und gilt heute als mächtiger Mann im Hintergrund: Dr. Hannes Androsch, erfolgreicher Unternehmer, sorgt in regelmäßigen Abständen für schlaflose Nächte in der SPÖ-Führungsriege. Klaus Dutzler berichtet.

Vorarlberg wählt

Kein anderes Bundesland legt so viel Wert auf Eigenständigkeit. Kein anderes Bundesland unterscheidet sich so sehr in Sprache und Wesensart vom Rest der Republik. Am kommenden Sonntag wählt Vorarlberg einen neuen Landtag. Das Ergebnis wird sich wohl deutlich von den anderen Ländern unterscheiden. Ein Bericht von Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann.
Der ORF berichtet ausführlich über die Vorarlberg-Wahl. Nähere Infos dazu sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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