SP - Haider: VP spekuliert weiter mit dem Unternehmen VOEST

Vorzeitiger Tausch der VOEST- Wandelanleihe soll offenbar Geld für Finanzminister bringen, weil VA Tech und Telekom-Verkauf geplatzt sind

Linz (OTS) - Offenbar soll in der nächsten ÖIAG-Aufsichtsratssitzung der vorzeitige Umtausch der im Vorjahr begebenen Wandelanleihe für den verbliebenen 15 % - ÖIAG - Anteil an der VOEST beschlossen werden.
"Trotz des Desasters rund um die geplatzten Verkäufe der Staatsanteile an der VA Tech und der Telekom sind die ÖVP und Bundeskanzler Schüssel nicht klüger geworden. Nun ist wieder das Unternehmen VOEST an der Reihe. Offenbar will man schnelles Geld machen und die ÖIAG-Spitze ermächtigen, bereits jetzt die verbliebenen 15 % der VOEST - Anteile zu verkaufen. So will Finanzminister Grasser nun zu jenem Geld kommen, das er durch die unüberlegten und Gott sei Dank geplatzten Verscherbelungsaktionen bei VA Tech und Telekom nicht bekommen hat. Damit entlarvt sich die Industriepolitik dieser Bundesregierung, deren Architekten Bundeskanzler Schüssel und Finanzminister Grasser sind, einmal mehr als Verscherbelung und Verschleuderung von wichtigen Leitbetrieben," kritisierte am Montag Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ.

Denn andere Überlegungen können es nicht sein, die zu diesem erneuten Ausverkauf führen. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und damit seine Wertsteigerung in den letzten Jahren zwingen in keiner Weise zu dem nun wieder überstürzten Verkauf, ergänzte Haider.

"Die Absicht ist klar. Die ÖVP mit Grasser und Schüssel wollen statt vernünftiger Standortpolitik nichts als schnelles Geld," steht für Erich Haider fest.

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