ÖVP-ABGEORDNETER FRANZ XAVER BÖHM BEGRÜSST DIE INDUSTRIE-INITIATIVE "ARGE BREITBAND AUSTRIA"

Wien, 13. September 2004 (ÖVP-PK) Österreich muss seine Vorreiterrolle in der Informations- und Kommunikationsindustrie im europäischen Vergleich zurückgewinnen. Eine Aufholjagd tut Not, denn die Informations- und Kommunikationsindustrie ist ein zentraler Standortfaktor für Österreich. Die Politik unterstützt alle Anstrengungen der Wirtschaft, denn ein "Technologieschub tut dem Land gut". Das erklärte ÖVP-Abg. Franz Xaver Böhm heute, Montag. ****

Elf der größten Industrieunternehmen Österreichs haben heute eine Arbeitsgemeinschaft mit einem herausfordernden Ziel formuliert:
Österreich soll in den nächsten Jahren wieder unter den stärksten drei Technologie-Nationen Europas rangieren. Dazu Abg. Böhm: "Diese Initiative ist aus meiner Sicht zu begrüßen, zu befürworten und mit allen politischen Mitteln zu unterstützen. Sie entspricht dem Regierungsauftrag vom 6. März 2003, wonach wir die Wachstumsfaktoren Technologie und Infrastruktur stärken wollen."

Böhm ist sich bewusst, dass Österreich in der Jagd um einen High-Tech-Standort in den vergangenen Jahren zurück gefallen ist. "Der Wind war nicht günstig. Daher heißt es, jetzt zu den Rudern zu greifen. Als Unternehmer, der selbst im Industriebereich tätig ist, und als Politiker werde ich mich dafür einsetzen, dass die neue Initiative die besten Ruderer und jeden nötigen Schwung bekommt."

"TECHNOLOGIESCHUB TUT VOR ALLEM DEN KMU GUT"

"Wir müssen alles daran setzen, Standortfaktoren zu stärken. So wie wir mit der E-Government-Initiative der Bundesregierung ein Best Practice-Modell geschaffen haben, müssen wir nun den Breitband-Ausbau und den elektronischen Handel vorantreiben. Denn diese beiden Voraussetzungen sind ideal, um den klein- und mittelständischen Unternehmen neue Impulse für bessere Geschäfte zu geben", bekräftigt Böhm. Schaffe die neue Initiative gemeinsam mit der Politik einen Technologieschub, so wäre dies ein Gewinn für alle österreichischen KMUs.

PREISVERFALL KONTERKARIERT KAMPF UM SPITZENPLÄTZE

Der Technologieschub dürfe aber nicht dazu führen, dass der "Wert IKT" weiter sinke. Böhm zeigt sich besorgt über die derzeitige Lage der Telekom-Branche: "Die jüngsten Zahlen über Kündigungen in der Mobilfunkbranche stimmen mich nachdenklich. Sie sind eine direkte Folge der derzeitigen Preisschlacht. Der Kampf um Kunden auf der derzeitigen Null-Cent-Basis kann doch niemals zu einem nachhaltig wachsenden Wettbewerbsmarkt führen!"

Um ein drohendes Marktversagen zu unterbinden, fordert Böhm dringend eine überdachte Regulierungsstrategie: "Das Boot unserer Ruderer ist leck. Damit können sie keinen Spitzenplatz erzielen." Um den Schaden kurz- und langfristig zu beheben, sieht er Bedarf an "Regulierungsarbeit Neu" auf zwei Ebenen: "Unsere Infrastruktur muss wieder etwas wert sein und Innovationen geschützt werden. Regulierungsarbeit ist mehr als das Zulassen von Preisdumpings - es ist schließlich Qualitätsarbeit für den Standort."
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