ÖH: ‚Zankapfel' Pädagogische Akademien

Trennung von Forschung und Lehre ist für ÖH nicht sinnvoll

Wien (OTS) - Die nun von der Bildungsministerin angekündigten Bakkalaureate für pädagogische Hochschulen greifen aus Sicht der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) für ein vernünftiges Konzept eindeutig zu kurz.

"Eine eigenständige Vernetzung der 51 Institutionen scheint von Seiten der Ministerin nicht erwünscht. Dem Ministerium geht es ganz klar um Standortreduzierung ohne Einbeziehung der regionalen pädagogischen Akademien. Das vorgeschlagene Drei-Stufen-Modell, nach dem der erste Teil der pädagogischen Ausbildung von der universitären getrennt ist in keinster Weise nachhaltig", meint Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH.

"Nur mit einer gemeinsamen Grundausbildung für alle pädagogischen Berufe ist ein vernünftiges Bildungskonzept möglich", konkretisiert Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam.
"Um den Diskurs mit allen betroffenen Institutionen voran zu treiben hat die ÖH die Plattform LehrerInnenbildung (PLB) eingerichtet, die schon regen Zuspruch verzeichnen kann", so Wittinger weiter.

"Die Trennung von Forschung und Lehre wird nicht den gewünschten Erfolg haben und auch eine von oben verordnete Standortreduzierung ist für die Hochschulwerdung der pädagogischen Akademien nicht zweckdienlich", so das Vorsitzteam unisono.

Die ÖH wird weiterhin ihre Konzepte mit jenen der anderen Institutionen produktiv zusammenzuführen, um mit allen Betroffenen einen vernünftigen Vorschlag zu erarbeiten. Vom Ministerium wird ebenso eine Diskussion unter Einbeziehung aller betroffenen Gruppen gefordert.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Andrea Puslednik, Pressesprecherin
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
andrea.puslednik@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001