BIM Lahofer: Bauwirtschaft unterstützt "ARGE Bauforschung”

Forschungsbestrebungen der Branche gehen in die richtige Richtung

Wien (PWK605) - "Die österreichische Bauwirtschaft zählt zu einer der stärksten Wirtschaftsbranchen des Landes mit rund 10.000 Mitgliedsunternehmen. Wie in anderen Branchen im Bau- und Baunebengewerbe sowie der verwandten Industrie bedeuten Innovationen ob im Produktbereich als auch in der Anwendung eine wichtigen Motor für erfolgreiches Wirtschaften", betonte heute, Montag, der Bundesinnungsmeister der BI Bau, Ing. Johannes Lahofer im Rahmen einer Pressekonferenz. Als Beispiele nannte der Bundesinnungsmeister etwa die Forcierung neuer Technologien im bautechnischen Bereich oder die Forschung in betriebs- und volkswirtschaftlichen Bereichen der Bauwirtschaft. Vor diesem Hintergrund unterstütze die BI Bau die neu gegründete ARGE Bauforschung und sehe darin einen "starken Forschungspartner".

Der Zusammenschluss dieser sieben führenden österreichischen Forschungseinrichtungen bedeute aber auch, dass die heimischen Betriebe in ihren Forschungsbestrebungen nun effizienter und effektiver unterstützt werden könnten. Insbesondere im Hinblick auf die Durchführung vernetzter Forschungsprojekte erhoffe sich die Bauwirtschaft schöne Erfolge, so Lahofer.

Konkret werden von der BI Bau und der ARGE folgende Forschungsthemen identifiziert: Verhinderung von Bauschäden, innovative Methoden in der Sanierung, ökologisches Bauen, technische Innovationen im Hoch-und Tiefbau, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur im Bauwesen oder Forschung und Entwicklung der Baustoffe (Beton, etc.), u.v.m.

Hinsichtlich der Dotierung merkte Lahofer an, dass im zuletzt beschlossenen Forschungsförderungsstrukturgesetz eine Aufteilung der Fördergelder die Interessen und Belange der Bauwirtschaft berücksichtigen müsse. "Das bedeutet, wir benötigen eine finanzielle Ausstattung über die wirtschaftsnahe F+E-Förderung", unterstrich der Bundesinnungsmeister. (us)

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