Aviso: Internationale Fachtagung "Die Ukraine auf dem Weg in die EU" in Wien

Wien (OTS) - Kommenden Donnerstag, dem 16. September, findet im Wiener Karl-Renner-Institut eine hochrangig besetzte internationale Fachtagung "Die Ukraine auf dem Weg in die EU" statt, an der u.a. der erste Präsident der Ukraine, Leonid KRAWTSCHUK, der Präsident des Europarates, Peter SCHIEDER, Manfred LOHMANN vom Konrad-Adenauer-Institut sowie der frühere Finanzminister Rudolf EDLINGER teilnehmen werden, der als Präsident der "Österreichisch-Ukrainischen Gesellschaft" sowohl Initiator wie auch Veranstalter der Tagung ist.

"Seit der EU-Erweiterung am 1. Mai ist die Ukraine ein direkter Nachbar der EU. Bis zur Westgrenze der Ukraine ist es von Wien aus näher als bis an die Westgrenze Österreichs. Die Ukraine ist rund 50 Millionen EinwohnerInnen nicht nur reich an Menschen, sie verfügt weltweit über die größten Flächen fruchtbarer Schwarzerde, sie hat eine leistungsfähige Industrie und eine gute verkehrspolitische Lage zwischen Westeuropa und Asien. Das Wirtschaftswachstum wird heuer 12,5 Prozent betragen. Die Ukraine gehört zu den wichtigsten Handelspartnern Österreichs. Und mit der Donau verbindet seit jeher ein wichtiger europäischer Verkehrsweg die beiden Länder", begründet Edlinger die Intensivierung der Kontakte mit der Ukraine.´

Nicht zufällig hat es daher in den letzten Jahren eine deutliche Annäherung zwischen der EU und der Ukraine gegeben. Seit mehreren Jahren gibt es jährliche Gipfeltreffen der Spitzen der EU und der Ukraine. Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine basiert auf einem "Partnerschafts- und Kooperationsübereinkommen", das 1998 für eine Dauer von 10 Jahren in Kraft trat, sowie auf der "Gemeinsamen Strategie" aus 1999, ursprünglich für vier Jahre befristet, kürzlich bis Jahresende 2004 verlängert. Dazu kommen bereits zahlreiche Abkommen für verschiedene Politikbereiche wie Textilhandel, Wissenschaft und Technologie, innere und äußere Sicherheit, nukleare Sicherheit sowie die friedliche Nutzung der Kernenergie.

"Sowohl die EU wie auch die Ukraine haben Interesse an einer intensiveren Zusammenarbeit. Und Österreich kann dabei eine Vorreiterrolle spielen, nicht nur aufgrund seiner Nähe zur Ukraine, sondern auch aufbauend auf Beziehungen, die bis in die Zeit der Donaumonarchie zurückreichen. Immerhin leben in Österreich rund 12.000 Menschen, deren Wurzeln in der Ukraine liegen", so Edlinger.

AVISO AN DIE MEDIEN:

Die Tagung findet am 16. September im Karl-Renner-Institut (Wien 12, Hoffingergasse 26-28) statt, beginnt um 10 Uhr mit Vorträgen von Edlinger, Krawtschuk, Lohmann und Schieder und wird um 14 Uhr mit einer Podiumsdiskussion abgeschlossen.

Während der Fachtagung findet um 13 Uhr ein Pressegespräch mit KRAWTSCHUK und EDLINGER statt.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich (Tel. 53427/1423).

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Andreas Höferl
f.d. Österreichisch-Ukrainische Gesellschaft
Tel. 0664/1427727
andreas.hoeferl@politikberatung.or.at

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